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Tag : verfuhrerisch

I’d say I take better pictures of people I find interesting

As much time as I want to dig as deeply as I care to. I’ll take the same shot again and again while asking questions, concerned far more with answers than photographic results. And if I’m lucky (and I tend to be very lucky), the moments dovetail, a Good moment and a Good point in the conversation, and I get a photo like this.   Ich will ein Staunen sein

Ich kann nicht. Heute nicht.

Du hälst mich, ziehst mich zurück in das Zimmer und verschliesst die Tür. Eigentlich wollte ich gerade gehen, aber was schon bedeutet “eigentlich” in solchen Momenten. Ich spüre deine Nase in meinem Nacken und dein Haar auf meine Schulter fallen. Du beschnupperst mich, als versuchtest du mir ein Geheimnis zu entlocken. Ich drücke meinen Kopf an deine Brust, du umarmst mich und ich verschwinde in der Höhle, die du mit deinem Körper baust. Du gibst mir einen Kuss auf den […]

Und die Tür fällt hinter ihr ins Schloss

Natürlich kann man sich nie sicher sein. Und wir reden noch ein bisschen, und es geht hin und her, und sie sagt, sie will nicht gehen. Dann bleib, sage ich. Alles was sie sieht ist, dass ich Angst habe, sie zu verletzen. Und dann schaut sie mich so an. Ich liege auf dem Bett, seitlich, sie sitzt, an die Wand gelehnt, und betrachtet mich. Und ihr Blick wird so warm, als sie mich anschaut, ich erkenne das wieder. Ich erkenne […]

The Very Darkest Color

Nächte: Sie sind wieder zu lang. Die Helligkeit verkriecht sich, bis zum Frühling. Sie macht uns nichts recht, lässt sich nicht befehlen, nicht steuern. Unwichtig wie wir das sehen, dieser Dunkelheit sind wir so egal, wir müssen sie dann nehmen, wenn sie uns überlagert, einhüllt.   Ich schaue in das Glitzern grosser, blauer Augen, die aus Spiegelglas zurückgeworfen werden. Es klopft. Ich öffne die Tür. Lange Beine, in dunklen Strümpfen, aus katerschwarzen Schuhen, verschwinden in einem kurzen Kleid. Du siehst bezaubernd […]

Zusammen durch die Nacht

Später schiebe ich mein Fahrrad neben ihr her. Ihre Augen sagen: Komm’ her und: Ich mag dich, sehr sogar. Da steht sie und es wird dunkel um uns herum und dann küsst sie mich. Wir uns. Wir uns noch mehr. Ich meine, es ist nicht das Küssen an sich, nach dem ich mich sehne; es ist die Vertrautheit, die dabei entsteht. Je länger wir uns küssten und je länger ich ihren Atem ganz nah spürte, desto heftiger empfand ich. Und […]

Stehle mein Herz und bringe mich zum Schweigen

Ich brauche jemanden, der versteht. Ich brauche jemanden, der zuhört. Auf dich habe ich die ganzen Jahre gewartet. Ich sitze mit einer Flasche alkoholfreiem Bier und einer Schüssel voll unangetastetem grünem Salat vor dem Haus. Es ist weder Tag noch Nacht – doch die Farben verblassen langsam. Noch fliegen Schwalben und Fledermäuse gleichzeitig. Ich schaue auf den Bildschirm, ich schaue nach oben, vielleicht steht da jetzt schon ein Stern. Träume “Ich habe Dich eingefangen! Jetzt gehörst Du mir! Ich will Dich, hier […]

Warum sollte man sich der Erinnerung entledigen

„Warum sollte man sich der Erinnerungen entledigen, die ebenso für eine gute Zeit stehen?“   Ja doch. Du hast das richtig gesehen: Da sind Blätter in meinem Haar und Grashalme auf meinen Lippen. Während du roten Wein getrunken hast, habe ich gewartet, dass etwas passiert. Irgendetwas muss doch irgendwann einmal passieren, das kann doch nicht sein, dass ich hier warte, bis dir der Rotwein von der Zunge tropft und mit ihm eine Lüge oder eine Wahrheit, was weiss ich denn […]

Der Abendsonne entgegen

Ich will dir sagen, wie schön du bist, ohne dass es farblos und wie daher gesagt klingt. Es wird genug eben einfach so gesagt. Doch dies soll wertvoll bleiben. Du sollst dich nicht daran gewöhnen. Ich schaue dich an, wie du dort auf dem Boden liegst, die Augen geschlossen. Deine Lider zucken ein wenig im Licht der schwindenden Abendsonne. Ich schaue hinaus aus dem weiten Flügelfenster, das bis hinab an die Bodenkante reicht. Ich setze mich zu dir, ganz nah, […]

Irgendeinisch fingt ds Glück eim *

* Irgendwann findet das Glück Dich (Züri West) Und während ich all die Worte höre, – Gedanken, Gefühle – zieht es kurz im Bauch. Ein Erinnerungsknoten. Weisst du noch? Erinnere dich an die wichtigen Dinge. Veränderungszeiten und der Alltag dazwischen, das vergessen und rennen. Lass uns kurz stehen bleiben und das Lied zu ende hören. Wir kennen den Weg, wir trauen uns nur noch nicht, ihn zu gehen. Wir sind Anfänger, Lebens-Anfänger. Wir zählen nicht die Erfolge, sondern die Anfänge. […]

Why Not You?

Sonntagmorgengedanken

Küsschen auf die Wange. Küsse auf den Mund. Küsse auf den Ellenbogen. Küsse woanders. Die Nasen aneinander reiben. Streicheleinheiten. Umarmungen. Einander bei der Hand nehmen oder Arm in Arm laufen. Die Haare anfassen. Nebeneinander schlafen, oder aneinander geschmiegt. Blicke. Lange Gespräche. Komplimente. Gesten der Aufmerksamkeit, des Zuhörens, des Interesses. Zusammen verbrachte Zeit. Zärtliche Worte. Lachanfälle. Sich vielsagende Blicke zuwerfen.   Offenbar wird mir: du fehlst.   Ich erinnere mich, wie an einen Traum. Spaziergang aber kein Kuss. in die Augen […]