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Tag : pictory

Why Not You?

Sonntagmorgengedanken

Küsschen auf die Wange. Küsse auf den Mund. Küsse auf den Ellenbogen. Küsse woanders. Die Nasen aneinander reiben. Streicheleinheiten. Umarmungen. Einander bei der Hand nehmen oder Arm in Arm laufen. Die Haare anfassen. Nebeneinander schlafen, oder aneinander geschmiegt. Blicke. Lange Gespräche. Komplimente. Gesten der Aufmerksamkeit, des Zuhörens, des Interesses. Zusammen verbrachte Zeit. Zärtliche Worte. Lachanfälle. Sich vielsagende Blicke zuwerfen.   Offenbar wird mir: du fehlst.   Ich erinnere mich, wie an einen Traum. Spaziergang aber kein Kuss. in die Augen […]

Das wünsche ich mir für dich

Was ich nicht vergessen will: Wie du gelächelt hast, als du langsam aufgewacht bist und meinen Kuss gespürt hast. Ein leichter, weicher Kuss war das, du hattest die Augen noch geschlossen, und dann, mitten im Begreifen und Erwachen, hast du so gelächelt. Ein rein spontanes, glückliches Lächeln war das. Das war wunderschön. Ich bin tatsächlich stolz, merke ich; stolz, dein Vertrauen zu geniessen, es geniessen zu dürfen. Es berührt mich, wenn du einschläfst, fest um mich geschlungen; wenn du dich […]

Why Not You?

Leben

Dieses Leben, wie es ist, in einem Moment – der bleiben soll. (*) Du & ich, welch eigene Beziehung. Freund, Seelenverwandter, guter Freund, Verliebtheit, tiefe Freundschaft, Wegbegleiter, für kurz oder länger oder lang? Du & ich, ein Glaube, oder auch kein Glaube, unser Alter, unsere Reife, unsere Entfernung, unsere Arbeit, unsere Ausbildung. Du & ich. Ganz nah, ganz fern? Du & ich viel Kontakt, dann wieder wenig? Du & ich soviel Dinge. Eine eigene Beziehung. Unsere eigene Beziehung. Wie sie […]

Sei mein Engel für die Nacht

Das Zimmer ist dunkel, nur der flackernde Schein der beiden Kerzen durchdringt die hereinbrechende Schwärze der Nacht. Ich bin allein mit meinen Gedanken, allein mit meinen Gefühlen. Nah ist die Erinnerung an letzte Nacht, als du bei mir warst. Oder war es nur ein Traum? “Berühr’ mich, bitte berühr’ mich”, die Worte sind in meinem Kopf, Du flüsterst sie mir ins Ohr, so dass dein Atem meinen Hals streift. “Ganz langsam”, flüstere du wieder, “ich will von der Spannung in […]

Die Sonne malt mir ein Bild

Aufgewacht. Blinzelnd: Urlaubsstimmung, ungestüme Freude; ich bin wieder Kind, die Welt wieder Spielplatz, und alles will entdeckt, betrachtet, gekostet werden. Kaum hat mich der letzte Tropfen Duschwasser berührt, zieht es mich schon hin, zum Fenster, zur Sonne, und obwohl das Fenster einen Spalt breit offensteht, gewinnt die Wärme die Überhand; streichelnde, liebkosende Wärme, ganz anders als alles, was der Winter zu bieten hat. Heizung, Kamin; nichts ist deren Wärme gegen das hier. Diese Wärme macht nicht schläfrig. Diese Wärme macht […]

Ich rufe nach Dir mit gewaltiger Sehnsucht

Meine Gedanken liegen wach, ziehen an die Orte der Sehnsucht. Die Zeit fliesst und ich zerfliesse in ihr, an ihr, begrabe mich darunter und zerschelle daran. So weit bin ich gelaufen, dass mein Körper mir schlussendlich den Dienst versagt hat. Ach, Herz, wo willst du hin? Ich sehne mich nach Leben und Stille, nach Einsamkeit und Geborgenheit. Meine Droge ist unbestimmtes, unablässiges sehnen. Du, der ichs nicht sage, dass ich bei Nacht weinend liege, deren Wesen mich müde macht wie […]

Was für ein Gefühl

Um uns herum scheint es keine Zeit mehr zu geben. Ich spüre deinen warmen Mund, deine lebendigen Lippen, die sich wie ein Schmetterling auf meine legen. Ich halte dich in meinen Armen und spüre wie du dich an mich schmiegst, wie es nur weibliche Wesen können. Du bist so geschmeidig an mir, voller Hingabe und Sehnsucht, es ist als würden wir verschmelzen durch unseren Kuss, der keine Einflüsse von aussen zulässt. Nur du und ich im Wandel der Zeit, die […]

Komm, stell dir vor, wir wären am Meer

Komm, wir kaufen Dynamit und sprengen jedes dieser Zimmer, wir jagen alles in die Luft für einen Wind und einen Himmel. Lass alle Lampen Sonnen sein, den Strassenlärm ein Meeresrauschen, die Bäume Palmen nur zum Lauschen und unsere Kissen einen Strand. Komm, stell dir vor, du wärst am Meer für einen Tag und eine Nacht, für vierundzwanzig Stunden Meer mit mir. Komm, lass uns unsre Zeit neu teilen, potenzieren und dann runden, alle Sonnen-, Wolkenstunden, Zeit zum Gehen und Verweilen,  […]

Zusammen sind wir frei

Jetzt standen wir hier und schauten auf den Fluss und schwiegen. Jeder von uns wusste, dass der Augenblick gekommen war. Wer macht den ersten Schritt. Sollte ich jetzt etwa die Initiative ergreifen und wenn ja, wie? Das traute ich mich irgendwie nicht. Jeder hing in diesem Augenblick den eigenen Gedanken nach, wartete auf den anderen aber ergab sich letztlich der eigenen Verlegenheit angesichts dieser ungewöhnlichen Situation. Ausgerechnet Lara wagte sich vor. „Und jetzt? fragte sie mit leiser Stimme und suchte […]