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Tag : natural

Das war das schönste Geschenk meines Lebens

Ich bin ich, du bist du. Ich sehe die Welt nicht mehr, alles um mich ist schwarz, bedeutungslos. Nur du, mein warmer Stern, nährst mich mit deiner selbst. Welch ein Ort, welch ein Duft dringt in meine Poren. Du schmeckst warm, verlangend, lustvoll, himmlisch. Gib mir mehr von dir. Ich sehe dich, sehe meine Hände, die über dich gleiten, wie sie über deine Brüste wandern wie ein Windhauch, sehe wie du dein Gesicht in meine Hände legst und tief atmest. […]

Lass mich atmen und weinen

Trag mich nach Hause, wo immer das ist, bring mich in die Wärme einer Umarmung und halt mich nicht fest, aber fest im Arm. Ich brauche nicht mehr nur eine Schulter zum Anlehnen, ich brauche zwei davon und einen Rücken, auf den ich mich stützen kann, wenn mir die Knie weich werden und meine Stimme versagt. Lass mich atmen und weinen.     Wenn dann plötzlich die Stille kommt nach diesen Tagen voller Wucht, wenn dein Körper dich ins Bett […]

Warum sind wir so

Wichtig ist, nie beim Anfang zu beginnen. Ich werde dich suchen, hier, zwischen den Zeilen. Irgendwo zwischen zurechtgeschnittenen Worten und Bildern, irgendwo in den Glasfaserkabeln, im Fluchtpunkt einer Atempause. Kontrollgang des Blicks in die Ferne: Unser Wir zieht Fäden, die Wolken entlang. Jeder Vogelschatten, der mich streift, berichtet von deinen Brauen und Wimpern. Die Spuren von Entenfüssen im Fluss erzählen von deinem Lächeln. Der Duft frischer Pistazien muss mit deinem Nacken zu tun haben. Wenn ich mein Gesicht lang genug […]

Dich Halten

Ich bin eben in meinem Traum aufgewacht.   Wie gerne würde ich jetzt das Licht ein wenig dimmen. So dass ich Deine Konturen besser wahrnehmen könnte. Ganz, ganz langsam nehme ich Dein Gesicht in meine Hände und gebe Dir einen ganz sanften Kuss auf die Lippen. Wir stehen beide still da. Du hältst mich fest, mit einem gewissen Druck. Ja das stimmt, aber ich mache noch etwas. Ich schaue dir in die Augen und du kannst meine Seele sehen und […]

Immer wenn es regnet

Altes Material in den Händen, im Kopf.   Festhalten und weitergehen. Es geht doch noch, wieder loslassen. Vermissen ohne zu fallen.   Da sitze ich und bewege mich nicht. Seit etwa einer halben Stunde schaue ich nach draussen. Es ist stürmisch und die Bäume tanzen. Der Wind heult. Radio hören, mehr geht nicht. Ich könnte es mir gemütlich machen. Ich könnte noch ein bisschen arbeiten. Ich könnte schreiben. Ich könnte noch ein paar Dinge vorbereiten und erledigen. Aber ich kann […]

Kein Gestern und kein Morgen

Bei dir sein wollen Mitten aus dem was man tut weg sein wollen bei dir verschwunden sein Nichts als bei dir näher als Hand an Hand enger als Mund an Mund bei dir sein wollen In dir zärtlich zu dir sein dich küssen von aussen und dich streicheln von innen so und so und auch anders Und dich einatmen wollen immer nur einatmen wollen tiefer tiefer und ohne Ausatmen trinken Aber zwischendurch Abstand suchen um dich sehen zu können aus […]

Egal wie schnell man lebt

Egal wie schnell man lebt – das Leben ist uns doch am Ende immer zwei Schritte voraus, und bis wir erst einmal meinen, es eingeholt zu haben, ist es schon um die nächste Ecke verschwunden.   Prolog Ich stapfe über die Brücke, die Hände in den Taschen. Es ist kalt, nachts um halb zwölf. Ich schlucke die Tränen runter, die entgegenkommenden Menschen sollen mich nicht heulen sehen. Warum hast Du mich nicht angefasst, den Arm um mich gelegt, wenigstens? Ich […]

Dies ist ein ganz gewöhnlicher Donnerstagabend

Sie stand in der linken Ecke des Gartens. Die Sonne schien durch die Bäume. Plötzlich tauchte er vor ihren geschlossenen Augen auf. Irritiert blinzelte sie, doch das Bild verschwand nicht. Gott, hatte sie lange nicht mehr an ihn gedacht. Wie es ihm wohl ging? Lange, seit Ewigkeiten, nichts mehr von ihm gehört. Seltsam, dass die Leute immer noch glaubten, das Leben sei nichts als eine Sammlung von Geraden, die einander irgendwann kurz kreuzten, weil das Geraden eben in der Mathematik […]

Und ich erzähle dir Geschichten

Was ist schon dabei, wenn ich noch bleibe, sagst du und bleibst einfach. Alles, was noch ist, bist du. Und dann liegst du so nah bei mir, dass ich ein Herz klopfen höre, ist es deins, ist es meins, ich weiss es nicht, ich will es nicht wissen. Im Winter ist das alles so einfach, da kann einem kalt sein und man muss einfach ein wenig näher zusammenrücken, damit niemand friert. Im Frühling und Sommer kann einem nicht so einfach […]

Ich muss mich zusammenreissen

In Gedanken bei dir. Was ist nur passiert? Na ja, tausendmal berührt stimmt ja nun wirklich nicht. Du überwältigst mich auf so erbarmungslose Weise, unkontrolliert rebelliert mein Kopf und zeigt mir Bilder von dir und mir, nichts ausgereiftes, nichts greifbares, Sekundenbruchteile einer fremden Leidenschaft und meine Zunge klebt an meinem Gaumen und meine Stimme bleibt stumm. Dein fragender Blick lässt mich schlucken. Ich muss mich zusammenreissen. Ich will dich. Einfach so, den Verstand ausgeschaltet, den Körper auf Empfang, ohne Kompromisse, […]