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Tag : empfinden

Ich sollte doch noch etwas mehr schreiben

Und. Umso mehr man irgendwo drinsteckt, desto weniger Veränderungen werden einem bewusst. Es gibt da diese „Moment mal“ Momente, aber dafür muss die Zeit da sein, oder kurz anhalten. Und wie oft gehen diese Augenblicke unter und erst durch Rückblicke, die zweifelsohne massenhaft Zeit kosten, wird einem Vieles klar und so Manches kann man trotzdem nicht begreifen. Aber ob es auch so war…?

Immer wenn es regnet

Es reicht, sich zu kennen, es reicht, ein bisschen. Für ein Aneinanderfesthalten vielleicht. Für ein Lächeln innendrin und deine Hand und meine reicht es bestimmt, und darüber hinaus stellt man einfach keine Fragen, man lernt ja. Dinge zum Beispiel und Sequenzen und ein Mitternachtsrauschen in den Ohren. Wir landen punktgenau im Nirgendwo, auch ohne Erinnerungen oder gerade deswegen. Losflattern, Absaufen, Auftauchen, Mitmischen, im Beieinander und knapp Aneinandervorbeischrammen, mit Salz von gestern auf den Wangen, kratz es nicht ab, nur an […]

Begegnungen

“Mit Gedanken ist es manchmal wie mit dem Nebel an einem See. Sie trüben im ersten Moment unsere Sicht bis sie sich in einem Moment der Stille zuerst in Klarheit verwandeln und dann in Luft auflösen.” (Nina Hrusa)     Wir wissen weder ein noch aus und bleiben einfach stehen deswegen. Das ist mithin die schlechteste Lösung, klar, aber alles ist unscharf um uns herum und das wollen wir einfach nicht recht verstehen momentan. Stattdessen halten wir uns aneinander fest […]

Die Farbe Schwarz

Keine andere Farbe ruft so starke und gleichzeitig so unterschiedliche Assoziationen hervor wie die Farbe Schwarz: Mit ihr verbindet man Tod und Trauer. Schwarze Katzen sollen Unglück bringen und der Teufel samt Höllenszenario erscheint schwarz. Schwarz sind aber auch Mönchskutten, und Schwarz tragen Herrscher und Personen von Rang. Schwarz ist die Nacht, und hässlich wie die Nacht ist ein Aburteil. Haar schwarz wie Ebenholz jedoch verleiht Schneewittchen ihre besondere Schönheit. Erstaunlich ist die Vielfalt der Bedeutungen, die Schwarz zu unterschiedlichen […]

Achte auf den Augenblick, der dich ganz tief berührt

Ich will dir sagen, wie schön du bist, ohne dass es farblos und wie daher gesagt klingt. Es wird genug eben einfach so gesagt. Doch dies soll wertvoll bleiben. Du sollst dich nicht daran gewöhnen. Ich schaue dich an. Deine Lider zucken ein wenig im Licht der schwindenden Abendsonne. Schweigend die Blumen zwischen deinen Händen. Ich komme zu dir, ganz nah, noch näher. Erst jetzt ist es gut. Ich möchte dir etwas sagen. Was spürst du, wenn ich dich berühre, […]

Vergesst nicht: Hinter den Wolken ist der Himmel immer blau

Stolz recken die Gräser sich gegen den Himmel. In das tiefe dunkle blau, dieses Meer, das so stolz über ihren Köpfen schwebt. Ich streife durch sie hindurch. Lasse sie durch meine Finger gleiten. Spüre sie auf meiner Haut. Neben mir gehst du. Du hältst ein wenig Abstand. Wenn du etwas sagst, dann lächelst du und manchmal, da wirst du rot. Du schaust dann auf den Boden. Du bist schön. Du bist schön mit deinem langen Haar, deinen vollen Lippen und […]

Dieser Tag

Barfuss in der Bibliothek rumlaufen. John Mayer – Edge Of Desire in der Endlosschleife hören. Keine Drogen nehmen, nicht rumfahren, und doch glücklich sein. Familenfreude, Freundefreude, Emmental. Von der Tochter ans Konzert mitgenommen werden und sehr hingerissen sein. Etwas vermissen – es aber trotzdem nicht suchen. Sich abends auf den nächsten Tag freuen. Am Schreiben leiden, aus einem alten Pflichtgefühl heraus. Sich glücklich schreiben. Das Fahrrad stossend und Erdbeeren essend nach Hause laufen. Sie lachen sehen und es knacken hören, […]