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Category : The Very Darkest Color

Du bist immer die Antwort

Im Traum durch die Dunkelheit fliegen. Auf dem Fahrrad sitzend an der Nachtluft festhalten, die viel sanfter mit uns ist. Einen einzigen Augenblick den ganzen Weg entlang erinnern, wieder abspielen, noch mal durchgehen, mitsprechen und dann mit in den Traum nehmen. Später. Nachdem das Rad einfach noch ein paar Runden drehte und plötzlich Lieblingsmenschen auftauchen, die für noch mehr Traumstoff nach Mitternacht sorgen. Mainächte sind doch die schönsten. Helles Dunkel gekühlt zu unseren Füssen. Auf Herzhöhe ist die Luft noch […]

Die Farbe Schwarz

Keine andere Farbe ruft so starke und gleichzeitig so unterschiedliche Assoziationen hervor wie die Farbe Schwarz: Mit ihr verbindet man Tod und Trauer. Schwarze Katzen sollen Unglück bringen und der Teufel samt Höllenszenario erscheint schwarz. Schwarz sind aber auch Mönchskutten, und Schwarz tragen Herrscher und Personen von Rang. Schwarz ist die Nacht, und hässlich wie die Nacht ist ein Aburteil. Haar schwarz wie Ebenholz jedoch verleiht Schneewittchen ihre besondere Schönheit. Erstaunlich ist die Vielfalt der Bedeutungen, die Schwarz zu unterschiedlichen […]

Es ist so laut, seit die Stille tot ist

Es sieht so aus, als ob meine Fähigkeit, zur Welt zu gelangen, und meine Fähigkeit, mich in Phantasien zurückzuziehen, nicht unabhängig voneinander funktionieren könnten. Mehr noch: als ob der Zugang zur Welt nur die andere Seite eines Rückzuges aus ihr wäre, und als ob dieser Rückzug an den Rand der Welt nur eine Abhängigkeit wäre und nur ein anderer Ausdruck meiner natürlichen Fähigkeit, auf sie zuzugehen. Maurice Merleau-Ponty In den vergangenen Tagen befand ich mich auf einer Reise. Ich traf […]

Die Besondere

Ein ganz normaler Tag und dann stehst du irgendwo und überlegst, und dein Blick fällt durch die Glastür hindurch. Und du siehst sie. Eigentlich hast du es ja gewusst. Und dann wartest du, bis es dunkel wird im Zimmer, und dann schwebst sie davon mit meinen Träumen, wirbelt Spiralen in die Schwärze. Nachts ist die Sehnsucht am stärksten.

Two People In A Room

Einmal sagtest Du, Du wolltest bei mir sitzen, während ich schreibe; denke, da könnte ich nicht schreiben… Ich kann nicht genug allein sein, wenn ich schreibe, es kann nicht still genug um mich sein, wenn ich schreibe.   Komm ich mache ein Bild von Dir!   “Sehen dass du nur du bist wenn du alles bist was du bist das Zarte und das Wilde das was sich losreissen und das was sich anschmiegen will…” (Erich Fried)  

Ich sehe

Ich sehe, wie du mich anschaust, und alles, was ich denken kann, ist, dass du es verdienst, genauso angesehen zu werden. Also lass mich, lass mich allein. Lass mich in Ruhe. Hör auf. Hör auf, so gut zu mir zu sein; hör auf, mich so anzuschauen. Ich kann nicht, kann dir nicht geben, was du suchst. Wenn du mich ansiehst, mit dieser vollkommenen Offenheit. Da ist nichts Falsches in deinem Blick; nichts, was mir den Weg versperrt, absolut nichts. Alles, […]

I’m lately very much drawn to the color palette of the night

Which means I’m going to be shooting the same thing again and again, trying to figure out exactly how I would like to shoot.The Night, what is, for me, the optimum set-up. I didn’t realize that for awhile, was just shooting because I liked the frame I’d built, going to a certain stretch of street, using the lights that stay on forever, placing my subject in front of them and having some fun. But I saw it, last time I […]

vor der Nacht fürchten wir uns (II)

Zwischen Sehnsucht und Zuhause, zwischen meinen Laken und den Kaffeetassen auf dem Küchentisch, zwischen dir und mir und der Leichtigkeit unserer Gegensätze, dazwischen ist immer noch Platz für ein Lächeln. Grund genug, nichts zu fürchten, Grund genug, sich nicht den Kopf zu zerbrechen; vielleicht ist es ganz genau das, was mich dir nahe bringt.  

Ich sollte doch

Das kalte Bett in der Sonne. Ein Streifen aus Licht und ein bisschen Staub. In den nächsten Stunden wird es schon nicht mehr gewesen sein, als diese eine Zeile. Ohne mich, ohne uns. Kein Zauber, keine Momente ohne Erklärungen, keine Teilchen von Kopf zu Kopf, ohne Materie. Warum sind wir so. Warum reicht manchmal ein verirrtes Wort. Und obwohl man es besser weiss. Oder doch nicht, sondern genau weil man es weiss. Wegschieben. Und andersherum, die Arme ausgebreitet, ohne Sieb […]

Near The Lighthouse

In die Dunkelheit hinein schreiben. So aufgeregt, dass der Stift lauter ist als die Bewegung des Sekundenzeigers. Dann plötzlich aufspringen und los laufen. Den Zettel in die Tasche falten. Im Mondlicht über Felder schleichen. Auf die Sonne warten. Zwischendurch die Vergessenen wiedersehen, tanzen, reden und mit ein bisschen weniger Aufregung zurück wandern, auf Umwegen, länger brauchen. Zwischendurch Pferde stehlen und sie wieder zurückbringen. Solange rennen, bis wir umfallen, dann atemlos die Nacht auflesen und das was auf dem Zettel steht viel besser verstehen.