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Category : Sie atmet leise

Der Brief

My Dear, Thank you for giving me the most amazing memories. My life growing up was so full because you were in it. Having your love and loving you was always just right. It made sense. You were my home. When I was with you I knew everything would be okay. You dried my tears for me when I was sad. You held my hand when we buried my friend. You made me laugh when the world seemed like it […]

I keep dreaming on

Wäre das Heute mir nicht so unendlich fremd und das Gestern so verdammt nah, gäbe es ein Morgen. Doch wohin mit Morgen, wenn es nebulös scheint, wenn es verwischt, vor dem ersten Grauen? Plötzlich ist ein Monat vergangen, ein weiterer und ich werde fast taub vom Ticken der Uhr, dieser scheusslich runden Scheibe, die weder Anfang noch Ende kennt. So ergeht es uns. Falls wir einander nicht mehr sehen, hören und fühlen können, woher wissen wir ob der Andere noch […]

Ich mag Dich

Sie lächelt. Alles ist bunt. Der Regen und die Blätter, selbst aschfahle Asphaltschwärze liegt farbenfroh unter unseren Füssen. Wir denken im Zickzack, überschlagen uns dabei, greifen nach verrückten Ideen und lachen, während wir uns an beiden Händen fassen und uns dabei so schnell im Kreise drehen, dass uns schwindelig wird und wir gedankenlos von einer Strassenseite zur anderen taumeln. Und wo wir uns miteinander und umeinander bewegen, bleiben Regenbogenfarben. Bunte Ballons hängen an grauverschmierten Bentonwänden hinab und überall schmeissen gut […]

Ich will dich

Einfach so, den Verstand ausgeschaltet, den Körper auf Empfang, ohne Kompromisse, ohne Nachdenken. Ich will dir in halbgeschlossene Augen schauen, Augen die mich anflehen, nicht aufzuhören, deinen Körper zu erforschen, mit meinem Mund, mit meinen Händen, mit meiner Zunge. Ich will spüren, wie dein Körper mir entgegenstrebt, zitternd, verschwitzt, fordernd, drängend. Ich will dich schmecken, deine Lippen für mich öffnen, deinen Atem in mich aufnehmen, vergessen. Ich will den Moment, deinen Kopf zurückgeworfen, wenn die Spannung dich zwingt, aufzustöhnen, kurz […]

Endlich küsst er sie

Ich wünsche manchmal ich könnte mich an dir sattküssen aber dann müsste ich sterben vor Hunger nach dir denn je mehr ich dich küsse desto mehr muss ich dich küssen: Dich Küsse nähren nicht mich nur meinen Hunger (Erich Fried)   Ihre Kehle ist viel zu trocken, die Welt viel zu dunkel, die Fremde zu gross. Die Lust einem Zittern gewichen, das nur noch schreien möchte. Sie wünscht sich nur noch aufzuwachen, aus diesem Traum, der solange ihr Leben mitbestimmt hat. […]

Ich beobachte Dich

Vorsichtig schiebe ich die Bettdecke von dir, meine Augen wandern über deinen warmen nackten Körper, der im Schlaf gefangen ist. Mein Finger gleitet über deine Wirbelsäule, ich spüre unter deiner Haut deinen lebenden Körper, wunderbar warm fühlst du dich an. Deine Wärme, dein Anblick, deine ganze Menschlichkeit lässt mich erregt atmen. Du bewegst dich etwas, ganz zart beuge ich mich über deinen Rücken, kurz vor deiner Haut spüre ich deine Wärme, die sich an mein Gesicht schmiegt wie warme Hände. […]

Und plötzlich steht die Zeit still

“Ich muss über die Liebe schreiben. Ich muß nachdenken und noch mal nachdenken, schreiben, über die Liebe schreiben – sonst erträgt meine Seele das nicht.”   “Leidenschaft – wenn zwei Menschen einander begegnen, kann er wie ein Blitz einschlagen. Die Leidenschaft liegt in der Erregung, die das Unerwartete hervorruft, in dem Wunsch, etwas mit Hingabe zu tun, in der Gewißheit, daß es einem gelingen wird, einen Traum zu verwirklichen. Die Leidenschaft gibt uns Zeichen, die uns im Leben leiten – und es bleibt […]

Zusammen durch die Nacht IV

Und jetzt frage ich mich, wie es weitergeht. Natürlich doch. Natürlich bin ich jetzt süchtig nach dem Gefühl. Weil das so richtig und gut war. Und ich harre aus, kühle meinen Kopf und bin hin und her gerissen zwischen Weltuntergang und siebtem Himmel. “Das Ganze hat einen Namen: Leidenschaft – wenn zwei Menschen einander begegnen, kann er wie ein Blitz einschlagen. Die Leidenschaft liegt in der Erregung, die das Unerwartete hervorruft, in dem Wunsch, etwas mit Hingabe zu tun, in […]

Zusammen durch die Nacht III

Prolog „Im Mai, irgendwo zwischen Bergen und Tälern, hellgrüne Wiesen, Creme farbener leichter Stoff, ein kleines Zelt, ein kleines Feuer mit frisch gesammelten Holz aus dem Wäldchen nebenan, ein kleiner zarter aber wilder Bach, leichte Klänge einer Violine…“ Am Wasser Ich suche ihren Blick und kann nichts denken. Kann nur lachen und mich dem Sog ihrer Blicke hingeben. Ich suche in ihrem Gesicht nach einer Bestätigung, finde ein Lächeln und beschliesse, mich einfach zu freuen. Ich weiss noch nicht, ob […]

Zusammen durch die Nacht II

Später, sie sass mit dem Rücken an einen Baum gelehnt und redete, legte ich aus einem plötzlichen Impuls heraus meinen Kopf in ihren Schoss. Ich sagte etwas, irgendwas. Es war nicht wichtig. Es war nur wichtig, einfach da zu sein. Meine Hand an ihrem Arm, auf und ab, zarte Berührungen. Sie erzählte von Ängsten, von Sehnsucht; ich setzte mich auf und fand ihren Blick, diesen Blick aus unbeschreiblich schönen Augen. Noch nie habe ich mich so aufgehoben gefühlt. Und als […]