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Category : Im Fluss Des Seins

Not Dark Yet (*)

Manchmal öffne ich die Fenster der Wohnung und höre die Vögel. Sie sagen kein Wort, doch ich weiss, sie fliegen davon. Manchmal mache die Musik ganz laut und die Augen ganz zu. Manchmal setze ich mich draussen auf die Strasse und warte auf den Regen, wenn er da ist, bleibe ich, bis das Wasser aus meinen Haaren tropft, dann gehe ich in die Wohnung, setze mich auf den Boden und höre dem abtropfen zu. Manchmal öffne ich an stürmischen Tagen […]

Looking at old photos

Looking at old photos it’s about the passage of time, how I’ve changed as a photographer. But right now, it’s also about how the world’s changed. Not as a good or bad thing, but just marveling at Things Always Change. Different relationship to online photography, different websites, different life, really. And that will Always be the case. The photos help lock a moment in time, to me at least, as an anchor, allowing me to go back and see it […]

No Expectations

And this shoot…Oh God it was so good. She was an incredible subject. No idea how I pulled off the light in this shoot, it was cool, then it was warm, then it was just straight white, it kept shifting in our favor, this is when I was still bouncing between film, digital, Polaroid, hopping like I was standing on hot coals.

The Big Moment

Before the shoot, I set aside some time to think about change. I hadn’t seen Paola in over 8 years, and at my age, I know how much 8 years can change people. It was curiosity, more than anything. Not “had we changed”, but “in what ways had we changed?” I look at my old photos often, I see how folks age, how styles evolved. I see people I used to be friends with, people I knew for only a […]

O Süsse Abendstunde

Auf dem Bildschirm meines Laptops bewegt sich ihr Kopf bestätigend auf und ab. Die Pixel lassen zu wünschen übrig; ich betrachte das kleine Bild, ich lächle. “Bei wem fühlst du dich denn geborgen?”, fragt sie. Mein Blick wandert wieder zu ihr zurück; ihre Augen schauen fragend, ihr Blick ist warm, und müde. Ich nenne ein paar Namen, ein paar wenige; dann verstumme ich. Dann tippe ich ein paar Worte, und drücke die Enter-Taste, mit Nachdruck. Das ist wie Flüstern, denke […]

Herbststimmung

Dann der erste kühle Tag, und ich erinnere mich an Beschwingtheit; ist es vielleicht das, was ich an meinem ersten Herbst fern von Zuhause fühlte? Auf einem anderen Kontinent; spürte ich da zum ersten Mal all die Möglichkeiten, die möglichen Zukünfte? Die Frische der Luft trägt eine Kraft in sich, anders als die des Sommers, eine herzhafte Frische, ein Mich kann nichts aufhalten. Ein Ich packe es an, und vielleicht rührt meine Melancholie daher, dass ich die Stimmung zwar auffange, […]

Irgendwann werden wir uns alles erzählen

Irgendwann gehen wir weiter, wir können gar nicht anders, als ständig in Bewegung zu bleiben. Wir sehen uns noch einmal um und müssen dann auch schon los, und schon vergessen wir alles, was war. Jedes einzelne Mal. Was bleibt, sind Licht- und Schattenspiele im Kopf, Menschen ohne Namen und Gesichter.

Und die Dinge passieren, wie sie passieren

Und doch stehe ich noch. Ich stehe, ich atme und spreche und lache, und nur in ruhigen Momenten, wenn mein Blick abschweift und sich an einem unbestimmten Punkt verfängt, nur dann denke ich diese Gedanken, diese trübsinnigen, mich selbst bemitleidenden Trauerfäden. Dann bin ich kurz für mich, und die ohnmächtige, unfassbare Wut versucht, Farbe anzunehmen; und sie scheitert, immer wieder. Und ich tauche wieder auf, und atme und lache und spreche, und nichts scheint mir erstrebsamer, als einfach vergessen zu […]

Aneinandergereihte Wörter, die zu einer Melodie werden und sich in Bilder verwandeln

Ich streune durch die Strassen dieser Stadt, ich gehe ziellos durch die Gassen, ich suche nichts mehr, ich brauche nichts mehr, ich warte einfach nur noch ab, und alles, was ich noch habe, ist ein brauner Schuhkarton in meiner Hand. Denn da sind diese Sätze, die ich lange nicht sagte, die mir so aus dem Mund fallen, langsam zu Boden sinken wie die Blätter der Bäume um uns herum, kleine Kreise ziehen in Atemwolken, tanzen in der kalten Luft, kurz schwerelos […]

Gehen wir zusammen?

Sie beugt sie sich zu mir her und haucht mir zwei ausgesprochen zarte Küsse auf die linke und die rechte Wange. Es sind eigentlich keine richtigen Küsse sondern eher der Flügelschlag eines Schmetterlings. Sie berührt meine Wangen nur ganz, ganz leicht und doch habe ich den Eindruck, eine Explosion von Empfindungen zu spüren, die bis in den letzten Winkel meines Körpers ausstrahlen. Lea nimmt meine Hand. Sie blickt über die Strasse und sagt erstmal nichts. Es ist inzwischen dunkel geworden. […]