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In den späten Abendstunden

In den letzten Minuten eines Tages, wenn Farben eine Stimmung in den Westen malen, stehst du da und schaust in ein Fernweh, das irgendwo dort, so ruhig und leise liegt. Hier stehst du, die Dächer unter deinen Füssen und über den Häusern einer Stadt. Da stehst du nun, an einem Ziel, am Ende eines Auskundschaftens, stehst dort, wie vor einem Sprung, einem Fallenlassen, mit dem Blick in schmalen Gassen, mit den Armen weit nach Nord und Süd gestreckt, Stirn an […]

Ich weiss, was Sehnsucht ist und Abschied und Distanz

Ich spüre Sand zwischen meinen Zehen. Füsse, die bis zum Knöchel darin versinken. Ich blicke mich um und irgendwo dort in den Spuren, die du hinterlassen hast, wehen deine Worte. Irgendwo dort in dem Sand, der unaufhörlich in die Ferne greift. Himmelsrichtungen überschlagen sich, drehen sich im Kreis. Überall ein paar Spuren, überall ein bisschen Liebe, ein bisschen Duft, ein bisschen hier und da. Ich halte einen Moment inne und blicke ihnen nach. Ich strecke meine Arme und greife in […]

I’d probably never have ended up a photographer

Here though, this time, it was her idea. Because, as we soon discovered, she’d forgotten how much she hates having her picture taken. That meant I had a few minutes to grab some shots before her discomfort levels welled back up to the point where she put a stop the the whole shebang. Which, again, good thing. Otherwise I’d…well shit, no idea where I’d be. Sure as shit wouldn’t be writing this, I tell you what.

I’d say I take better pictures of people I find interesting

As much time as I want to dig as deeply as I care to. I’ll take the same shot again and again while asking questions, concerned far more with answers than photographic results. And if I’m lucky (and I tend to be very lucky), the moments dovetail, a Good moment and a Good point in the conversation, and I get a photo like this.   Ich will ein Staunen sein

Montagmorgen

Die Stadt war voller Menschen, es war kühl, windig… Ich sass in einem Café, bestellte mir etwas und schaute aus dem Fenster. Mein warmes Getränk kam, die Kellnerin sah schon ziemlich müde aus, sie versuchte zu lächeln, ich lächelte zurück. Ich strecke mich, nehme meine Arme hinter den Kopf und hole tief Luft, langsam lasse ich meine Augen zugehen und versuche nur noch zu hören, zu riechen, spüren. Ich höre Geschirr, leise Gespräche. Kaffeeduft steigt in meine Nase. Spüre einen […]