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Stille erfüllt den Raum

In dieser Nacht träume ich, du bist so wie ich. Und jetzt möchte ich für immer hierbleiben, an dem Ort, an den du mich gebracht hast. Ich will hier gewaltsam fest getackert werden, doch du bist nicht die, die mich hier hält. Weil du so tust, als ginge dich das gar nichts an. Dabei bist du im Innern genauso ein pathetisches Arschloch wie ich. Meine Augen fallen zu. Du liegst noch immer neben mir. Was wäre, wenn ich morgen einfach […]

Zwischen Sehnsucht und Zuhause

Manchmal fürchte ich, du könntest nur in meinem Kopf existieren, könntest eines dieser Hirngespinste sein, die man eben so mit sich herum trägt wie Tagträume und Schutzschilder und Demoplakate gegen die Ungerechtigkeit der Welt. Dann wieder ist dein Kuss so real und dein Lächeln und dein Geruch, der an mir hängt und den ich festhalten will mit Inbrunst und ein bisschen Wut, die vielmehr Angst ist, als sonst irgendetwas; dein Duft und dein Lächeln und deine Hände in meinem Nacken, […]

Die Farbe Schwarz

Keine andere Farbe ruft so starke und gleichzeitig so unterschiedliche Assoziationen hervor wie die Farbe Schwarz: Mit ihr verbindet man Tod und Trauer. Schwarze Katzen sollen Unglück bringen und der Teufel samt Höllenszenario erscheint schwarz. Schwarz sind aber auch Mönchskutten, und Schwarz tragen Herrscher und Personen von Rang. Schwarz ist die Nacht, und hässlich wie die Nacht ist ein Aburteil. Haar schwarz wie Ebenholz jedoch verleiht Schneewittchen ihre besondere Schönheit. Erstaunlich ist die Vielfalt der Bedeutungen, die Schwarz zu unterschiedlichen […]

Ein fotografisches Tagebuch

“Es gibt Dinge, die man nicht versteht. Momente, in denen einem alles egal ist. Träume, die man vergisst. Worte, die einen verletzen. Lieder, die man nicht mehr hören will. Orte, an die man zurückkehren möchte. Einen Menschen, den man sehr vermisst. Erinnerungen, die einem das Herz brechen. Gefühle, die man nicht steuern kann. Tränen, die unweigerlich kommen. Augenblicke, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Einiges, dass man hätte besser machen können. Tage, an denen man nicht mehr weiterweiss. […]

In den späten Abendstunden

In den letzten Minuten eines Tages, wenn Farben eine Stimmung in den Westen malen, stehst du da und schaust in ein Fernweh, das irgendwo dort, so ruhig und leise liegt. Hier stehst du, die Dächer unter deinen Füssen und über den Häusern einer Stadt. Da stehst du nun, an einem Ziel, am Ende eines Auskundschaftens, stehst dort, wie vor einem Sprung, einem Fallenlassen, mit dem Blick in schmalen Gassen, mit den Armen weit nach Nord und Süd gestreckt, Stirn an […]