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Author Archives: umoll

Sonnen & Blumen

Heute Morgen.   “Aufgewacht. Blinzelnd: Mail gelesen, Freude.”   Deine Arme hast du um mich geschlungen, und ich konnte nicht anders, als mich geborgen fühlen.   Alles, was mir entgegen strömt ist Wärme. Wärme von einem solchen Ausmass, dass ich mich schäme, sie anzunehmen. Ich schäme mich, wie man sich für ein viel zu grosses Feuer schämen kann, wenn man der einzige ist, der sich daran wärmt, obwohl doch so viele frieren.

Ich lasse die Seele baumeln

Meine Gedanken fliegen durch die Luft, halten sich an Erinnerungen fest und hangeln sich weiter zu neuen Träumen. Ich denke an Dich. An unsere Gespräche, unser Lachen aber auch an unsere stillen Momente. Ich werde in den Wind, die Geschichten für deine Träume schreiben und hoffen, dass sie bei Dir ankommen. Dass der neue Tag in Luzern Dir Sonne bringt. Dass Dich Dein Lächeln im Spiegel begrüsst. Und später werde ich zu Bett gehen, versuchen die Stille zu finden und mich Morpheus […]

Klettern wir mal auf einen Baum?

“Klettern wir mal auf einen Baum? Machen wir ihn zu unserem wunderbarsten Ort auf der ganzen Welt? In nur einem Moment, Augenblicke voller unbeschwerter Zeiteinheiten, die für uns ewig bleiben werden.” Ich träume, du kommst zu mir und dein Körper ist ganz warm und du kommst her und bewegst dich in meinen Armen und wir küssen uns und Stille erfüllt den Raum. So ungefähr ein Monat.
 Ein Monat ist es her, dass alles plötzlich anders wurde.
Vor einem Monat, da war […]

Spürst du meinen Atem, meine Hände? Mein Ich ?

Was bin ich? Sag es mir. Ich sehe nur noch dich, rieche deinen Duft, spüre deine Wärme, geniesse deine Bewegungen. Verschmolzen, eins geworden mit deinem Ich. Deine Augen, deine wunderschönen Augen sind glücklich. Allein dein Anblick, dein Geruch nach Lebendigkeit, die Erkenntnis deiner selbst, deine warme Haut, deine Seele, die mich umgibt, dein warmes Licht, das nie erlischt, allein das lässt mich glücklich sein, einfach nur, weil du bei mir bist. Ich umfasse dich und halte dich fest in meinem […]

Was für ein Gefühl

Nervös bin ich. Aufgeregt bis unter meine Haut bemerke ich wie du meinen Händen folgst, deine nackten Füsse bewegen sich im Gras. Sie berühren meine Füsse, die genauso nackt sind wie meine Seele. Ich lasse meine Hände unter dem Stoff auf deiner nackten Haut, während du dich in Zeitlupe umdrehst. Ich weiss nicht, ob ich meine Augen schliessen oder dich mit einem Lächeln empfangen soll. Das Feld gibt mir die Ruhe wieder, die ich brauche, um dich zu sehen. Du […]

Die Sonne malt mir ein Bild

Aufgewacht. Blinzelnd: Urlaubsstimmung, ungestüme Freude; ich bin wieder Kind, die Welt wieder Spielplatz, und alles will entdeckt, betrachtet, gekostet werden. Kaum hat mich der letzte Tropfen Duschwasser berührt, zieht es mich schon hin, zum Fenster, zur Sonne, und obwohl das Fenster einen Spalt breit offensteht, gewinnt die Wärme die Überhand; streichelnde, liebkosende Wärme, ganz anders als alles, was der Winter zu bieten hat. Heizung, Kamin; nichts ist deren Wärme gegen das hier. Diese Wärme macht nicht schläfrig. Diese Wärme macht […]

Du hast noch immer nicht losgelassen

Ich sehe, wie du mich anschaust, und alles, was ich denken kann, ist, dass du es verdienst, genau so angesehen zu werden. Also lass mich, lass mich allein. Lass mich in Ruhe, ich meine es nicht so, bleib hier. Hör auf. Hör auf, so gut zu mir zu sein; hör auf, mich so anzuschauen. Ich kann nicht, kann dir nicht geben, was du suchst, ich will. Ich will es versuchen. Ich stochere in einem Gefühlschaos, über das ich längst den […]

Besonders deshalb

Bin ich frei, bin ich verloren; kann man beides nur zur gleichen Zeit sein? Ich fühle etwas, endlich fühle ich etwas, das war es doch, was ich wollte, oder nicht? Das ist es doch, hinter dem ich her war. Hier ist es, und es ist Schmerz; ich wusste nicht, dass ich solch heftigen Schmerz empfinden kann. Vielleicht habe ich es bloss verlernt. Vielleicht habe ich mich daran gewöhnt, Schmerzen erspart zu bekommen; bestimmt sogar. Räum alles weg, was dich an […]

Es ist ein gewöhnlicher Abend

Ich spüre eine tiefe, warme Freude auf meiner Haut. Eine Freude, die sich wie ein Nebel durch und über meinen ganzen Körper zieht. Tausend kleine Gräserspitzen wandern über meinen Bauch und meine Schultern, über Beine und Arme und hinterlassen ein wohliges Kribbeln. Ich wende meinen Blick ab. Du bist so schön. Du bist so zart. Du bist so plötzlich einfach da. Ich mag dir diesen langen Blick und tausend süsse Küsse schenken. Schau doch her zu mir, denn aus langen, […]

Ich rufe nach Dir mit gewaltiger Sehnsucht

Meine Gedanken liegen wach, ziehen an die Orte der Sehnsucht. Die Zeit fliesst und ich zerfliesse in ihr, an ihr, begrabe mich darunter und zerschelle daran. So weit bin ich gelaufen, dass mein Körper mir schlussendlich den Dienst versagt hat. Ach, Herz, wo willst du hin? Ich sehne mich nach Leben und Stille, nach Einsamkeit und Geborgenheit. Meine Droge ist unbestimmtes, unablässiges sehnen. Du, der ichs nicht sage, dass ich bei Nacht weinend liege, deren Wesen mich müde macht wie […]