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Und der Nebel ist so dicht

Zweifel liegt wie Nebel über dem Trümmerfeld meiner Gefühle, schleichend umfängt er einst klare Gedanken und verdichtet alles zu einem Brei, einer undurchsichtigen Suppe, in der ich blind herumtappe, hilflos darin fische. Blitzend taucht dann und wann ein Gedanke auf, springt neckisch einen Bogen, taucht wieder unter, ehe ich ihn richtig ins Auge fassen kann.

Es ist ein sinnloses Unterfangen, einen von ihnen greifen zu wollen; ich versinke im Schlamm meiner Empfindungen. Blubbernd umgibt er bereits meine Knöchel; ich, mit der Angel in der Hand, knöcheltief im Morast.

 

 

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