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Gedankengeflüster

Manchmal wacht man auf und es ist schön. Und manchmal vergisst man diese Schönheit schon nach Sekunden, wie den Traum, in dem man eben noch gefangen war; manchmal verfliegt diese Schönheit im Laufe des Tages. Und manchmal bleibt sie eine Weile haften.

Niemand schreibt über das Glück, weil das Glück nicht analysiert werden will. Es wehrt sich dagegen, sich zerpflücken zu lassen; auseinandergerupft und in allen Einzelheiten ausgebreitet zu werden. Ich bin dann nur noch halb so schön, sagt es trotzig, und darum lässt man es in Ruhe; man lässt es in sich ruhen, dieses Gefühl, und richtet den Blick nie direkt darauf, nur scheu und zärtlich, ab und zu.

Und man weiss, man müsste versuchen, für dunkle Tage vorzusorgen – sich zu wappnen, denn die dunklen Tage kommen wieder. Aber das Glück scheint so friedlich, und so ohne die geringste Anwandlung zu gehen. Vielleicht bleibt es länger, dieses Mal, denkt man sich.

Vielleicht bleibt es – den Geschmack der Worte auf den Lippen:

Für immer?

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