All photos are Copyright 2020. Unauthorized use is prohibited.

Im schwache Mondesschimmer

Ich kann ich nicht sein und du vielleicht auch nicht mehr Du, als hier und jetzt unter all diesen Umständen, die man sich selber im Kopf zurechtpflückt und hegt und pflegt und manchmal auch einfach zu sehr wässert.

Mögen manche das als seltsam empfinden, mögen sie sich an den Kopf greifen und auf die Zukunft verweisen; was nützt mir, was kommen mag, wenn ich im Jetzt leben kann, was soll morgen schon sein und warum greifen wir ständig auf irgendein seltsames Gestern zurück, um uns Dinge zu erklären, die sich nicht erklären lassen, weil nichts sich wiederholt, weil es immer irgendwie anders ist und dieses Mal eben du darin und ich und dieser Augenblich und die Vorstellung, eines Tages nicht alt und einsam sterben zu müssen, sondern bei den Lieben das Leben ausklingen zu lassen mit Rotwein und einem Lächeln auf den Lippen.

Leave a comment