Warum man sowas hier macht

When I wake up
I begin my search for you
(Ian Randall Thornton)

 

Nach einem Morgen voller Anlaufschwierigkeiten irgendwann ein paar Minuten konzentriertes Arbeitsglück, die plötzliche Überzeugung, dass man das kann, dass das gut wird, Freude über einen sehr schönen Satz und ein Bild dazu, dann wieder Unstimmigkeiten, umschreiben, nochmals umschreiben und schon spuckt einem der eigene Text wieder aus. Keine Ahnung mehr, was das noch mal alles sollte, wo wollte ich überhaupt hin damit, und die feste Überzeugung, dass man unmöglich weiterschreiben kann. Also kurz was Anderes machen, eine Stunde später immer noch beim lesen und schreiben, und sich fragen, warum man einfach nicht weiterkommt, gefühlt Jahre auf demselben Stand, genauer: auf denselben vier Stellen, und alles so unfertig, allem voran ich, und man fragt sich dann, warum, aber auch mehr rhetorisch, weil hör halt auf zu bloggen, du Nuss.

 

When a new day begins

Tired. Yep. Here’s a picture, mm hm. Sophie, always good for a good picture. Wanna shoot her with the digital, I get a chance. Okay, back to sleep now. Think I’ve become addicted to coffee, and this is my body punishing me. Gotta go cold turkey, mm hm. Good night (oh wait, is that the sun) and good luck.

Sonntagskinder

Sonntag,

Morgen,

in der Sonne sitzen.

Keine Antworten, trotzdem reden, frei sprechen, durchatmen und wachrütteln lassen.

 

„Wenn ich es könnte, würde ich die Welt anhalten. Ich würde aussteigen, an dieser Bahnstation, die geheimnisvolle mitten auf der Strecke, und Dich mitnehmen.“