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Tag : pretty

Durch uns hindurch

Dann spürst du es, irgendwie innendrin, ganz klein und still und mit dieser Ruhe vor dem Sturm lungert es in deinem Herzen herum und macht seltsame Dinge mit dir. Und du freust dich darüber, weil du endlich mal wieder abhebst und ein bisschen herumschwirrst, wie ein betrunkener Spatz, wie ein Kolibri auf Speed – und hey, der Trip ist einer der besseren, einer der guten, einer, auf den du lange gewartet hast.

Sonntagmorgen

Wintermorgen, Flockenwirbel, aus zarten Träumen sanft erwacht, Blumengruss an Fensterscheiben, noch im Haar den Duft der Nacht.  

Wichtig ist, nie beim Anfang zu beginnen

Ich werde dich suchen, hier, zwischen den Zeilen. Irgendwo zwischen zurechtgeschnittenen Worten und Bildern, irgendwo in den Glasfaserkabeln, im Fluchtpunkt einer Atempause. Kontrollgang des Blicks in die Ferne: Unser Wir zieht Fäden, die Wolken entlang. Jeder Vogelschatten, der mich streift, berichtet von deinen Brauen und Wimpern. Die Spuren von Entenfüssen im Fluss erzählen von deinem Lächeln. Der Duft frischer Pistazien muss mit deinem Nacken zu tun haben. Wenn ich mein Gesicht lang genug in die Stille halte, weiss ich, dass […]

I knew I’d miss you

I knew I’d miss you. But the surprising thing is, you never leave me. I never forget a thing. Every kind of love, it seems, is the only one. It doesn’t happen twice. And I never expected that you could have a broken heart and love with it too, so much that it doesn’t seem broken at all. I know young people look at me and think my youth seems so far away, but it’s all around me, and you’re […]

Träumerische Traumfrau

Hallo, wo seid ihr, warme Gedanken, zärtliche Momente? Ihr seid in meinen Träumen in der Nacht, in meinen tiefsten Sehnsüchten. Du bist in meinem Traum, der so traumlos ist und mich nicht mehr los lässt. Ich spüre dich, rieche dich, schmecke dich. Es ist schmerzlich, aufzustehen ohne dich, die ganze Nacht bist du bei mir, schenkst mir deine Zärtlichkeit, deckst mich mit deiner Nähe zu. Du bereitest mir Lust, verführst mich regelrecht mit deiner selbst. Ich liege wach im Bett […]

Sonntagmorgenfrüh

Ich mag zum Samstagmorgen auch den Sonntagmorgen. Eigentlich. Statt wie sonst kann man einfach noch ein Weilchen länger liegen bleiben und seinen müden Gedanken nachhängen. Eigentlich also ein schöner Morgen. Nur komme ich heute nicht dazu, ihn auch wirklich zu geniessen. Schon die ganze Nacht habe ich kaum ein Auge zugebracht, lag die meiste Zeit nur wach da. Es ist aber auch einfach viel zu viel los bei mir! So viele Gedanken, die mich umtreiben. Und in eben diesem Gedankenwirrwarr […]

Du bringst mich um den Verstand

Du bringst mich um den Verstand, wunderliche Welt. Mit allen Momenten der Freiheit und den bösen Rückholaktionen auf den Boden der Tatsachen. Diese Dinge, die man nicht kontrollieren kann und die einen einholen im Augenblick der Unachtsamkeit, achtsam nur noch tränennah, und ich weine an deiner Schulter und ich hasse mich dafür und ich liebe dich dafür. Dann wieder fühlt sich alles so gut an und richtig und frei, aber der Hammerschlag kommt jedes Mal, jedes Mal wieder, mit der […]

Endlich küsst er sie

Ich wünsche manchmal ich könnte mich an dir sattküssen aber dann müsste ich sterben vor Hunger nach dir denn je mehr ich dich küsse desto mehr muss ich dich küssen: Dich Küsse nähren nicht mich nur meinen Hunger (Erich Fried)   Ihre Kehle ist viel zu trocken, die Welt viel zu dunkel, die Fremde zu gross. Die Lust einem Zittern gewichen, das nur noch schreien möchte. Sie wünscht sich nur noch aufzuwachen, aus diesem Traum, der solange ihr Leben mitbestimmt hat. […]

Dort wachsen keine Träume mehr

Wo lernen wir uns gegen die Wirklichkeit wehren die uns um unsere Freiheit betrügen will und wo lernen wir träumen und wach sein für unsere Träume damit etwas von ihnen unsere Wirklichkeit wird ? (Erich Fried)     Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und sehe in den Spiegel. Ich sehe mir in die Augen wie einem Fremden, der mir gegenübersteht. Lege meine Hand auf meine Wange, sehe die Finger und spüre doch — nichts. Ich beuge mich nach vorne […]

An Dich denken

Plötzlich träumst du von anderen. Du widersetzt dich nicht, warum auch, es träumt sich gut. Deine Hände noch ganz taub beim Aufwachen, weil du versucht hast, etwas festzuhalten, was du nicht festhalten kannst. Es entgleitet dir, er entgleitet dir, dein Herz blutet dabei, aber nicht mehr so stark. Du küsst andere, es tut dir gut, du machst seit Monaten mal wieder die Augen auf und erschauderst beim Blick auf die Welt, sie drängt sich dir auf, fast nicht auszuhalten ist […]