All photos are Copyright 2018. Unauthorized use is prohibited.

Tag : Emmental

Achte auf den Augenblick, der dich ganz tief berührt

Ich will dir sagen, wie schön du bist, ohne dass es farblos und wie daher gesagt klingt. Es wird genug eben einfach so gesagt. Doch dies soll wertvoll bleiben. Du sollst dich nicht daran gewöhnen. Ich schaue dich an. Deine Lider zucken ein wenig im Licht der schwindenden Abendsonne. Schweigend die Blumen zwischen deinen Händen. Ich komme zu dir, ganz nah, noch näher. Erst jetzt ist es gut. Ich möchte dir etwas sagen. Was spürst du, wenn ich dich berühre, […]

Dieser Tag

Barfuss in der Bibliothek rumlaufen. John Mayer – Edge Of Desire in der Endlosschleife hören. Keine Drogen nehmen, nicht rumfahren, und doch glücklich sein. Familenfreude, Freundefreude, Emmental. Von der Tochter ans Konzert mitgenommen werden und sehr hingerissen sein. Etwas vermissen – es aber trotzdem nicht suchen. Sich abends auf den nächsten Tag freuen. Am Schreiben leiden, aus einem alten Pflichtgefühl heraus. Sich glücklich schreiben. Das Fahrrad stossend und Erdbeeren essend nach Hause laufen. Sie lachen sehen und es knacken hören, […]

Es nimmt mir den Atem

Please give me one more night, give me just one more night Oh one more night, ’cause I can’t wait forever Please give me one more night, oh just one more night Oh just one more night, ’cause I can’t wait forever Give me… (Phil Collins)   “Hallo”, sagte ich und lächelte dich an und du konntest nicht anders, als auch zu lächeln. Ich hätte stundenlang einfach immer nur “Hallo” oder “Es ist schön dich zu sehen” sagen können. Es […]

Wie gut es tut, dich zu sehen

Ich sehe, wie du deine Schuhe ausziehst. “Gefalle ich dir?” Du schaust mir in die Augen. Keck bleibst du vor mir stehen, die Hände in der Hüftgegend abgestützt. “Du bist wunderschön, sexy, eine echte Traumfrau”. “Worauf wartest du dann noch?” Ihre Augen funkeln mich herausfordernd an. “Komm fotografier mich endlich!”

Warum man sowas hier macht

When I wake up I begin my search for you (Ian Randall Thornton)   Nach einem Morgen voller Anlaufschwierigkeiten irgendwann ein paar Minuten konzentriertes Arbeitsglück, die plötzliche Überzeugung, dass man das kann, dass das gut wird, Freude über einen sehr schönen Satz und ein Bild dazu, dann wieder Unstimmigkeiten, umschreiben, nochmals umschreiben und schon spuckt einem der eigene Text wieder aus. Keine Ahnung mehr, was das noch mal alles sollte, wo wollte ich überhaupt hin damit, und die feste Überzeugung, […]

Und dafür gibt es bei uns einen ganz speziellen Ort: Das Paradies.

Das Paradies liegt in einer kleinen Bucht in der Nähe der Stadt. Mittelpunkt des Paradieses ist ein natürliches Wasserbassin, dass der Fluss in den Sandstein gegraben hat. Da stand sie in ihrem blauen luftigen Sommerkleid, ihre blonden Haare fielen offen über ihren Rücken. Nach einer ganzen Weile öffnete sie ganz langsam die Knöpfe ihres Kleides, einen nach dem anderen und liess es sich von ihren Schultern gleiten. “Und Du bist sicher, dass uns hier niemand sehen kann?” Sie sprach ganz […]

Die Hoffnung muss sein

Es stimmt schon, was du sagst. Man wartet eben doch. Allen selbst auferlegten Spielregeln zum Trotz wartet man. Heimlich und dennoch unenttäuscht, weil sämtliche Phantasien und Vorstellungen lediglich bekräftigt werden mit jedem Tag des unvollendeten Wartens. Weil die schale Hoffnung, Gesagtes könne so gemeint gewesen sein, wie es gesagt wurde, schon lange abgestorben ist. Ganz still, ganz leise und fast ohne Todeskampf. Nahezu unbemerkt. Du sagst zu mir, dass es bitter sei, aber unvermeidbar, dass es dazugehören würde, und meinst […]

und dann, dann lächelst Du

und dann, dann lächelst du from umoll on Vimeo.   Stolz recken Halme sich dem Himmel entgegen. In das tiefe dunkle blau, dieses Meer, das so stolz über unseren Köpfen schwebt. Wir streifen durch sie hindurch. Lassen sie durch unsere Finger gleiten. Spüren das feine lange auf unserer Haut. Du gehst neben mir. Du hältst ein wenig Abstand. Wenn du etwas sagst, dann lächelst du und manchmal, da wirst du rot. Du schaust dann auf den Boden. Du bist schön. […]

Die Besondere

Ein ganz normaler Tag und dann stehst du irgendwo und überlegst, und dein Blick fällt durch die Glastür hindurch. Und du siehst sie. Eigentlich hast du es ja gewusst. Und dann wartest du, bis es dunkel wird im Zimmer, und dann schwebst sie davon mit meinen Träumen, wirbelt Spiralen in die Schwärze. Nachts ist die Sehnsucht am stärksten.

Two People In A Room

Einmal sagtest Du, Du wolltest bei mir sitzen, während ich schreibe; denke, da könnte ich nicht schreiben… Ich kann nicht genug allein sein, wenn ich schreibe, es kann nicht still genug um mich sein, wenn ich schreibe.   Komm ich mache ein Bild von Dir!   “Sehen dass du nur du bist wenn du alles bist was du bist das Zarte und das Wilde das was sich losreissen und das was sich anschmiegen will…” (Erich Fried)