Du bringst mich um den Verstand

Ein Traum das alles
und ich stehe
mit feuchten Wangen
am Ufer
meiner Welt

 

Steh still, nur einen Moment, während ich dich küsse und koste.
Und ich spüre deine Haut, elektrisiert, es knistert. Kannst du es hören? Ich schalte den Kopf ab, ich denke nicht nach, ich lebe, ich liebe, ich wende mich nach hier und dort, ich trinke des anderen süsse Lust, lasse mich mitreissen und durch die Nacht tragen, und es ist gut – bis am nächsten Morgen die Gedanken wie ein Gewitter über mir zusammenbrechen.

Ich verlier dich, langsam entgleitest du mir. Wie Honig rinnst du mir durch die Finger, und deine süsse Spur verblasst, vom Regen fortgewaschen. Schlaf, schlaf wohl, während ich hoffe, dass du irgendwann wieder auftauchst. Bis dahin wart ich im Regen.

 

All I want is nothing more
To hear you knocking at my door
Cause if I could see your face once more
I could die a happy man I’m sure
(Kodaline)

 

und dann, dann lächelst Du

und dann, dann lächelst du from umoll on Vimeo.

 

Stolz recken Halme sich dem Himmel entgegen. In das tiefe dunkle blau, dieses Meer, das so stolz über unseren Köpfen schwebt. Wir streifen durch sie hindurch. Lassen sie durch unsere Finger gleiten. Spüren das feine lange auf unserer Haut.

Du gehst neben mir. Du hältst ein wenig Abstand. Wenn du etwas sagst, dann lächelst du und manchmal, da wirst du rot. Du schaust dann auf den Boden. Du bist schön. Du bist schön mit deinem Haar, deinen Lippen und dem schüchternen Blick. Ich bin gerne mit dir zusammen. Fühle mich wohl bei dir. Es ist schön.
Wir sind scheues Getier. Du und ich. Achten darauf, uns nicht zu schrecken. Nicht voreinander wegzulaufen, davon zu rennen. Wir sprechen vorsichtige Worte und behutsame Blicke liegen auf fruchtbarem Boden. Wir sollten etwas Schönes darauf bauen. Ja.
Es ist ein warmer Tag. Ein warmer Wind zieht vorüber. Ich rieche die Gräser. Ich schliesse meine Augen.
„Ich, ich, ich“, stottere ich. Wir bleiben stehen und dein Blick, dieser Quell deiner süssen Verletzlichkeit, wendet sich mir zu. „Ich mag dich“, sage ich schliesslich. Ich schlucke, zögere. Dann greife ich nach deiner Hand. Es ist alles still. Du, ich, die Welt. Ich spüre, wie ein kräftiger Atem durch deine Lungenflügel strömt und deine Brust hebt. Du reibst deine Lippen aneinander, als seien sie ein wenig trocken und dann, dann lächelst du.

Wünsche und Träume

Warm fühlt sich das an, und beiläufig zugleich; in meinem Kopf zerstäuben Gedankenwolken, ich drehe mich, drehe den Kopf leicht-schräg nach oben, Richtung Zärtlichkeit. Vage Nähe, ein entschuldigendes Lächeln. Mein fragender Blick weicht auf; ich spüre, wie sich sein Lächeln in meinem widerspiegelt; ich begreife nicht ganz, aber ein wenig. Manche Worte finden einen Nachklang in dir. Viele verhallen, wenn auch nicht ungehört, so doch kaum mit grosser Achtsamkeit bedacht; und eben, weil es so viele sind, so viele Gespräche, so viel Austausch, muss das vielleicht so sein. Bescheiden sind sie, knicksen artig, schon kurz nachdem sie auf die Bühne geschubst wurden, und machen ihren Abgang, verschwinden still und leise in der Versenkung.

Manche jedoch, die rühren etwas in dir an; vielleicht ist es so, dass du auf sie gewartet hast, auf genau diese Worte, ohne es zu wissen; vielleicht gab es den Widerhall schon, in dir, irgendwo in dir drin, und jetzt, wo jemand diese Worte ausgesprochen hat, da regt sich etwas, da lässt es sich nicht mehr Stillschweigen. Es regt sich, und das ist kein zaghaftes Klopfen an verschlossener Tür; das ist gesprengte Ketten und gewaltiges Aufatmen.

Worte, auf die man gewartet hat, und an die man zu glauben hoffte. Weisst du, das ist mehr als man beschreiben kann. Es ist nicht so, als hallten diese Worte bloss nach in dir, wie ein gewöhnliches Echo, spöttisch verzerrt und mit der Zeit verblassend. Es ist, wenn man das behaupten kann, genau umgekehrt. Ein umgekehrtes Echo; denn je mehr Zeit vergeht, und je öfter sie dir ins Gedächtnis rufen, desto klarer wird ihre Botschaft, desto lauter und dringlicher werden sie. Sie krallen sich in dir fest.

Siehst du mich nicht, ruft die Essenz; hier bin ich doch, kannst du mich nicht glauben? Hast du noch immer nicht die Kraft, den Mut, dich mir zuzuwenden? Hast du wirklich nur rasch geblinzelt; kannst du das, wie lange kannst du das noch tun?
Ist es möglich, dass es die eigenen, wahren Wünsche und Träume sind, die einem die grösste Angst machen?

 

 

 

 

Sonntagmorgenfrüh

Ich mag zum Samstagmorgen auch den Sonntagmorgen. Eigentlich. Statt wie sonst kann man einfach noch ein Weilchen länger liegen bleiben und seinen müden Gedanken nachhängen.

Eigentlich also ein schöner Morgen. Nur komme ich heute nicht dazu, ihn auch wirklich zu geniessen. Schon die ganze Nacht habe ich kaum ein Auge zugebracht, lag die meiste Zeit nur wach da. Es ist aber auch einfach viel zu viel los bei mir! So viele Gedanken, die mich umtreiben.

Und in eben diesem Gedankenwirrwarr bricht draussen vor meinem Fenster der Sonntagmorgen an. Unaufhaltsam weicht die Nacht der vorsichtigen Frühlingssonne, dringen die ersten Geräusche des neuen Tages durch meine Fenster herein. Und dann, zu allem Überfluss, fängt da draussen auch noch ein Vogel an zu zwitschern.

Nein, denke ich, das will ich gerade einfach nicht hören! Dieses fröhliche Leben, diese heitere Stimmung da draussen. Ich will mich lieber weiter in meiner dunklen Höhle verkriechen. Doch auch mein Decke-über-den-Kopf-ziehen bringt nichts: Der dumme Vogel hört nicht auf zu singen. Zwitschert munter weiter, als gäbe es nichts Schöneres auf der Welt. Ich gebe mich schliesslich geschlagen und fange an, ihm zuzuhören. Was das wohl für ein Vogel ist? Amseln singen doch so, oder? Allmählich zaubert mir das Gezwitscher ein kleines Lächeln auf mein Gesicht. Klingt das nicht irgendwie schön, wie unbeschwert und gegen alles Dunkel der Nacht dieser kleine Vogel den neuen Tag begrüsst? So voll Zuversicht und Vorfreude auf das, was dieser Sonntag wohl mit sich bringen mag? Daran will ich mir ein Beispiel nehmen!

Denn irgendwie spricht mir dieser Vogel auch ein klein wenig aus der Seele. Ja, momentan trage ich viele Sorgen mit mir herum. Bin wie ein Vogel mit gebrochenem Flügel. Aber eigentlich will ich mich nicht vom Dunkel der Nacht überdecken lassen. Nein, ich will diesem Morgen eine Chance geben, ein schöner Tag zu werden. Und vielleicht werde ich am Ende auch wieder fliegen können.

 

Sonntage wie dieser

Sie

Sie, die irgendwann im Sommer zu mir kam.
Sie gibt nie klare Antworten.

Sie ist die Richtige für schiefe Metaphern.

Sie ist schön.

Und sie schreibt ihren Schmerz und ihre Wut und jedes andere grosse Wort, das es eben braucht, in die Welt hinaus, ganz egal, was diese Welt davon halten will, denn sie weiss, dass sie ohnehin nie dazu gehören wird. Dass sie nur in einem kleinen Zimmer Worte und Bilder zurechtschneiden und irgendwo in der weiten Welt nach einem Menschen suchen kann, der sie retten könnte oder wenigstens lieben.

Sie glaubt an Worte,
aber nicht an sich selbst.
Immer, wenn es nicht weitergeht, kommt sie hierher und erzählt Geschichten
Immer, wenn es nicht weitergeht, gibt es hier jemanden, der zurückschreibt, der Satzanfänge mit Lächeln auffüllt.
Hier kann sie ehrlich sein.

Hier brennt ein Licht.

 

“Denn die einen sind im Dunkeln
Und die anderen sind im Licht.
Und man sieht nur die im Lichte
Die im Dunkeln sieht man nicht.”
(Bertolt Brecht)

The Very Darkest Color

Nächte: Sie sind wieder zu lang.
Die Helligkeit verkriecht sich, bis zum Frühling. Sie macht uns nichts recht, lässt sich nicht befehlen, nicht steuern. Unwichtig wie wir das sehen, dieser Dunkelheit sind wir so egal, wir müssen sie dann nehmen, wenn sie uns überlagert, einhüllt.

 

Ich schaue in das Glitzern grosser, blauer Augen, die aus Spiegelglas zurückgeworfen werden. Es klopft. Ich öffne die Tür. Lange Beine, in dunklen Strümpfen, aus katerschwarzen Schuhen, verschwinden in einem kurzen Kleid. Du siehst bezaubernd aus, hinreissend, hübsch und süsse Erwartungen aus deinen hoffnungsfrohen Augen wünschen einen guten Abend. Als du in das Zimmer trittst, da tupft dein frohes Staunen ein wenig Grün an die sandbraunfarbnen Wände. Wir stehen im Scheinwerferlicht eines jungen Abends. Wir tanzen vielgehörte, krass verstörte Lieder. Sind herrenlose Winde, die sich drehen, sich umwehen, nach einem Sturm in Zärtlichkeit verwehen, lass ebendies auch uns begehen. Ich lasse dich auf Kissen nieder und spüre dich in Küssen wieder. Das weiche Wachs abgebrannter Kerzen schmerzt süss in den Konturen eines zuckenden Körpers.

 

Und am schlaflosen Ende einer Nacht malen wir mit Filzstiften den Himmel neu.

Mehr Freiheit gibt es nicht

Ein paar Tage hältst du das Alleinsein aus, sehr gut sogar, zu gut vielleicht, der Antrieb ist kaputt, irgendein Kabel ist durchgeschmort, manch einer nennt das Depression aber wir halten uns über Wasser mit Ablenkung. In solchen Zeiten merkst du dann, wen du eigentlich wirklich gerne sehen würdest, oder besser: wen du nicht sehen magst; keine zwölf Pferde bringen mich vom Sofa, meine Ausrede hat Hand und Fuss und eine Erkältung, die ist gut gegen Gesellschaftsüberfluss und für Nachdenkzeit, für das Sondieren von Wichtigkeiten und das Runterkommen vom ewigen Tanzen auf zu vielen Festen, ich mag diese Ruhe ja, und damals, da hat einer gesagt: das bist doch gar nicht du, du bist doch gar nicht so, und er hat sich irgendwie mal nicht geirrt dabei, weil ich das ewige Getanze satt habe.

Und nun!

Wir warten nicht mehr, das Warten haben wir aufgegeben, lange schon, zu lange, um sagen zu können: nur ein Weilchen. Ein Weilchen, ein kleines bisschen nur, das war früher einmal, als wir noch dachten, dass das alles schnell wieder vorbei sein wird, dass es nur mal kurz eine Durststrecke ist, eine kurze Zeit, die wir uns vertreiben können mit Sommer und Sonne, mit Wind im Haar und Kuchen im Bauch, einen Lidschlag lang eben mal nicht im Höhenflug schweben. Mit den Tagen und Nächten wurden unsere Schritte schwerer und schwerer, die Füsse immer mehr zu Beton und die Gedanken erst recht. Und eines Morgens dann wachten wir auf und stellten fest, dass uns etwas an den Boden gekettet hat, dass uns etwas das Fliegen verweigerte, das Schweben und Taumeln und Loslassen, eines grauen Morgens kam mit dem Aufwachen die Erkenntnis. Oha, dachte ich, oha – während draussen eine Meise sang und ich die Hoffnung nicht aufgab.

Aufwachen und alles ist anders, du machst die Augen zu-auf-zu-auf aber es ändert nichts. Ist ja nicht schlimm, denkst du zuerst, ist ja nicht schlimm, nur eben neu, nur eben ein bisschen freakig so, aber hey, freakig kennen wir ja. Und dann kommt plötzlich die Erkenntnis in dein Hirn geschwappt, dass es mit einem einfachen Schulterzucken diesmal nicht getan ist, dass etwas in dir sich gewaltig verändert und damit auch alles drumherum; nein, aufzuhalten ist das nicht, aufhalten willst du das auch gar nicht, nur musst du eben ein bisschen Zeit aufwenden, um das alles im Ausmass zu verstehen. Im ganzen Ausmass, mit diesem umfassenden Oha! und ohne dein übliches Getue von Wird-schon-irgendwie. Zack, voll getroffen, komm, ruh dich ein bisschen aus, lass die Wunden ein wenig bluten und nutz die Zeit, um Kraft zu sammeln und Mut.

Und dann gehst du aus der Tür, du gehst ein Stück, ein Stück in der mittlerweile nicht mehr ganz so neuen, der freitags bei diesem Wetter nicht mehr ganz so verhassten Stadt, du folgst einem der wenigen Wege, die dir vertraut sind, du erreichst den Ententeich und du setzt dich in die Sonne, du ziehst die Schuhe aus und legst dein Notizbuch aufgeschlagen auf deinen Schoss, du nimmst den Stift in die Hand, und bevor du zu schreiben beginnst, sitzt du eine Weile da und beobachtest die Enten auf dem Teich, die emsig im Kreis schwimmen und darauf warten, dass jemand kommt und ihnen die Brotkrumen in den Hals wirft, und für einen kurzen Moment verschwindest du aus der Welt und als du zurückkommst, ist die Sonne noch da und kann es nicht lassen, dir feine Punkte um die Nase zu malen.
Und du weisst, etwas ist anders als früher. Die Dinge haben sich geändert, seit du zum letzten Mal hier warst. Die letzten Wochen haben einen anderen Menschen aus dir gemacht. Der Umbruch, fast immer kommt er so plötzlich, dass du dich von ihm überfallen fühlst. Von aussen betrachtet sieht alles so aus wie immer, doch innendrin ist alles alt und neu zugleich. Da sind die alten Zweifel, die alte Schwermut, das gute alte Chaos, dass überall seine Finger im Spiel hat. Die alten Vertrauten, die sich plötzlich konfrontiert sehen mit der neuen Zuversicht, der neuen Leichtfüssigkeit, mit der alles irgendwie funktioniert, mit der neuen Erkenntnis, dass letztendlich jeder den Inhalt seines Lebens selbst bestimmt.
Und du hältst für einen kurzen Moment die Luft an, als du denkst:

 

Es ist alles wieder gut!

 

Schau nach vorn,

denk nicht zurück,

bewahr die schönen Stunden Dir im Herzen,

atme durch und lieb das Leben denn Leben ist es, was für immer bleibt.

(Erich Fried)

 

Und!

Ich wollte einfach mal Danke sagen für alles.

Ich will dich

Einfach so, den Verstand ausgeschaltet, den Körper auf Empfang, ohne Kompromisse, ohne Nachdenken. Ich will dir in halbgeschlossene Augen schauen, Augen die mich anflehen, nicht aufzuhören, deinen Körper zu erforschen, mit meinem Mund, mit meinen Händen, mit meiner Zunge.
Ich will spüren, wie dein Körper mir entgegenstrebt, zitternd, verschwitzt, fordernd, drängend.
Ich will dich schmecken, deine Lippen für mich öffnen, deinen Atem in mich aufnehmen, vergessen.
Ich will den Moment, deinen Kopf zurückgeworfen, wenn die Spannung dich zwingt, aufzustöhnen, kurz bevor dein Atem sich überschlägt, und du die Grenze übertrittst, den Punkt ohne Wiederkehr, unkontrolliert, dich selbst offenbarend.

 

Ich will dein Salz auf meinen Lippen, mit meiner Zunge kleine Kreise ziehen, Muskel um Muskel erforschen, auf deiner Haut lesen, deinen Rhythmus spüren.

 

Nichts, was ich lieber täte, als dich mitten im Satz zu stoppen, einfach meine Hände um deinen Hals zu legen, dich heranzuziehen, um dich zu küssen.

 

Ich will dich.

Immer wieder dieser Moment der absoluten Stille

Mein Lieber,
Das hier ist mein Brief an dich. Ich habe ihn am Fenster geschrieben, und das Fenster war offen. Deine Birke draussen in unserem Garten raschelte, und nun lasse ich ihm vom Wind zu dir tragen, denn der kann das, und ich glaube wirklich, dass Worte fliegen können.

 

Es ist nichts mehr, wie es früher gewesen ist. Irgend etwas hat sich unbemerkt in meine Träume geschlichen, bereit, sich wie ein hauchdünnes Netz darin auszubreiten und mich Nacht für Nacht gefangen zu nehmen.

Auch heute erwache ich schon in der Morgendämmerung, die verblassende Spur eines Traumes als winziger Abdruck im weichen Sand meines Bewusstseins. Sie lässt sich nicht mehr greifen, die Erinnerung an diesen Traum, gleitet mit jedem Atemzug weiter und weiter ins Bodenlose, doch das Gefühl, das sie hinterlässt, erfüllt meinen Körper mit einer seltsamen Unruhe, die mich lange nicht loslassen will. Ich bin mir sicher, dass es nicht immer derselbe Traum ist, aus dem ich erwache. Ich kann es spüren. Manchmal weckt mich das heisere Keuchen meines eigenen Atems, begleitet vom rhythmischen Trommelschlag meines Herzens. Wachsam. Durstig. Und voller Ungeduld. Jeden Tag verbringe ich in einer Mischung aus beglückender Vorfreude und schleichender Angst. Angst, du könntest einfach nicht auftauchen, mich im Stich lassen.

 

Allein mit meiner unerfüllten Sehnsucht und einer unendlich scheinenden Reihe von Tagen.

 

 

Ein weiteres Bild aus der Zusammenarbeit mit Michael.

Lights will guide you home

When you try your best, but you don’t succeed
When you get what you want, but not what you need
When you feel so tired, but you can’t sleep
Stuck in reverse
And the tears come streaming down your face
When you lose something you can’t replace
When you love someone, but it goes to waste
Could it be worse?
(Coldplay)

Die letzten Monate waren keine leichte Zeit. Zu viel Arbeit, zu viele Anforderungen, zu viel Stress, zu viele Gedanken. Im Gegenzug: Zu wenig Zeit, zu wenig Herzensprojekte, zu wenig Spontanität, zu wenig Spass.
Ich habe beschlossen:

Nein.

Ab jetzt nicht mehr. Seit Tagen entrümple ich mein Hirn, atme durch, mache es mir und meinem Herzen leichter.

Wie alle Menschen hatte ich auch während meines bisherigen Lebens Vorstellungen und Träume. Manches davon habe ich mir selbst erfüllt, manches ist mir geschenkt worden. Vieles war unerreichbar oder war mir, kaum erreicht, wieder aus den Händen gerissen worden.

 

Aber er ist immer noch alles da.

 

Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines. Ich glaube an Letzteres.
(Albert Einstein)

Lights will guide you home

 

 

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