Verlangen aufgestaut aus langer Zeit macht sich in mir breit. Ein Kuss, steigert unser Spiel. Ich bemerke das ein Schauer mich erfasst. Doch dann kann ich mich retten, meine Gefühle ja fast schon Gier verstecken. Meine Hände finden ihren Weg, dein Oberkörper ist nun ihr Gebiet. Fast kaum zu merken so sanft berühren sie jeden cm ihres Weges. Ich sehe ein Glänzen taucht in deinen Augen auf. Du siehst mich an. Dieser Blick er raubt mir immer den Verstand.

Du ziehst mich näher an dich heran.

Eiskalt und dennoch wärmender als alles andere streift mich dein Atem, wie ein Tuch aus Samt. Ein Kuss so unendlich lang und dennoch kaum zu spüren, fast so als ob sich unsere Lippen nicht berühren. Du lässt wieder von mir ab, doch wirklich trennen tun wir uns nicht. Ich befreie dich von deinem Hemd, ich glaube du hast meine Absicht erkannt. Dennoch muss ich mir direkt gestehen das es mir damit nicht leichter fällt. Der Anblick sich doch schneller als erwartet als makellos in die Gedanken brennt. Dennoch noch habe ich meine Beherrschung nicht verloren. Ein Kuss auf meinem Hals ist als ob ich dort nichts mehr spürte! Ein leichter Druck geht von meinen Händen aus. Ist es nun aus habe ich nun verloren? Doch ich bemerke das auch du einen Fehler machst und mich eine Spur zu feste an dich drückst. Langsam wird es wirklich schwer dieses Spiel. Meine Gedanken beginnen zu kreisen, beginnen das was nun passiert in seiner Intensität auch nur zu erahnen. Wir beide verharren, nichts geht mehr, alles steht still ruht bis auf das Verlangen. Unendlich lange könnte man in diesen Gefühlen zergehen, doch leider bleibt die Zeit nicht stehen. Beide geben wir uns gleich geschlagen. Lassen uns von unseren Wünschen übermannen.

Das Spiel hat keiner von uns gewonnen, dennoch sind wir mehr den je in Begehren zerronnen.