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Category : Thoughts So Easily

In den späten Abendstunden

In den letzten Minuten eines Tages, wenn Farben eine Stimmung in den Westen malen, stehst du da und schaust in ein Fernweh, das irgendwo dort, so ruhig und leise liegt. Hier stehst du, die Dächer unter deinen Füssen und über den Häusern einer Stadt. Da stehst du nun, an einem Ziel, am Ende eines Auskundschaftens, stehst dort, wie vor einem Sprung, einem Fallenlassen, mit dem Blick in schmalen Gassen, mit den Armen weit nach Nord und Süd gestreckt, Stirn an […]

I’d probably never have ended up a photographer

Here though, this time, it was her idea. Because, as we soon discovered, she’d forgotten how much she hates having her picture taken. That meant I had a few minutes to grab some shots before her discomfort levels welled back up to the point where she put a stop the the whole shebang. Which, again, good thing. Otherwise I’d…well shit, no idea where I’d be. Sure as shit wouldn’t be writing this, I tell you what.

Montagmorgen

Die Stadt war voller Menschen, es war kühl, windig… Ich sass in einem Café, bestellte mir etwas und schaute aus dem Fenster. Mein warmes Getränk kam, die Kellnerin sah schon ziemlich müde aus, sie versuchte zu lächeln, ich lächelte zurück. Ich strecke mich, nehme meine Arme hinter den Kopf und hole tief Luft, langsam lasse ich meine Augen zugehen und versuche nur noch zu hören, zu riechen, spüren. Ich höre Geschirr, leise Gespräche. Kaffeeduft steigt in meine Nase. Spüre einen […]

und dann, dann lächelst Du

und dann, dann lächelst du from umoll on Vimeo.   Stolz recken Halme sich dem Himmel entgegen. In das tiefe dunkle blau, dieses Meer, das so stolz über unseren Köpfen schwebt. Wir streifen durch sie hindurch. Lassen sie durch unsere Finger gleiten. Spüren das feine lange auf unserer Haut. Du gehst neben mir. Du hältst ein wenig Abstand. Wenn du etwas sagst, dann lächelst du und manchmal, da wirst du rot. Du schaust dann auf den Boden. Du bist schön. […]

Träumerische Traumfrau

Hallo, wo seid ihr, warme Gedanken, zärtliche Momente? Ihr seid in meinen Träumen in der Nacht, in meinen tiefsten Sehnsüchten. Du bist in meinem Traum, der so traumlos ist und mich nicht mehr los lässt. Ich spüre dich, rieche dich, schmecke dich. Es ist schmerzlich, aufzustehen ohne dich, die ganze Nacht bist du bei mir, schenkst mir deine Zärtlichkeit, deckst mich mit deiner Nähe zu. Du bereitest mir Lust, verführst mich regelrecht mit deiner selbst. Ich liege wach im Bett […]

Hoffnungslos hingegeben: Rainer Maria Rilkes “Die Liebende”

A Woman in Love Der Sitz der Seele ist da, wo sich Innenwelt und Aussenwelt berühren. Der Sitz der Seele ist da, wo sich Bewusstes und Unbewusstes berühren. Die Liebende Ja ich sehne mich nach dir. Ich gleite mich verlierend selbst mir aus der Hand, ohne Hoffnung, dass ich Das bestreite, was zu mir kommt wie aus deiner Seite ernst und unbeirrt und unverwandt.   … jene Zeiten: O wie war ich Eines, nichts was rief und nichts was mich […]

Begegnung

Immer habe ich mir gewünscht, dich wiederzusehen. “Man läuft sich im Leben zweimal über den Weg” sagten mir schon viele Freunde und Mitmenschen. Nun kann ich es glauben und habe es verstanden. Doch was wollte mir diese Begegnung mitteilen? War es die Chance ungesagte Worte endlich auszusprechen? War es die Chance dir für Alles zu danken? War es die Chance endgültig und richtig Abschied zu nehmen? Es war sicherlich nicht die Chance, dass wir füreinander bestimmt sind, denn wir haben […]

Mehr Freiheit gibt es nicht

Ein paar Tage hältst du das Alleinsein aus, sehr gut sogar, zu gut vielleicht, der Antrieb ist kaputt, irgendein Kabel ist durchgeschmort, manch einer nennt das Depression aber wir halten uns über Wasser mit Ablenkung. In solchen Zeiten merkst du dann, wen du eigentlich wirklich gerne sehen würdest, oder besser: wen du nicht sehen magst; keine zwölf Pferde bringen mich vom Sofa, meine Ausrede hat Hand und Fuss und eine Erkältung, die ist gut gegen Gesellschaftsüberfluss und für Nachdenkzeit, für […]

Eine Liebesgeschichte – irgendwie

„Martin…!”, wimmerte sie und bemerkte erst jetzt, dass sie keuchend nach Atem rang. Ihr Herz raste, als renne sie um ihr Leben. „Nicht! Ich…” Als er aufhörte, an ihrem Hals zu saugen, war sie sich todsicher, dass er dort eindeutige Spuren zurückgelassen hatte. Er hatte sie gezeichnet. Nein… markiert! Wie man etwas markierte, das man besass. Ohgottja… Halb wünschte sie sich, er würde damit an anderer Stelle weitermachen. Aber wie alle zusammenhängenden Gedanken, wurde auch dieser einfach aus ihr heraus […]

Ich will es nicht hören

Halt mich. Das kannst du gut, mich halten und vor dem Abgrund bewahren, einfach da sein, ohne Fragen, ohne Fordern, die Momente nehmen und geniessen. Während in mir drin die Gedanken durcheinander rauschen und stolpern, unbändig, hartnäckig, weil ich mich nicht daruf einlassen kann, weil ich den Bauch voll habe mit Zuckerwatte. Komm mir nicht zu nah, du könntest verbrennen. Ihre Hände auf meinem Körper und diese Sehnsucht nach Berührung. Sie weiss nicht, was ich weiss, dass nämlich alles falsch […]