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Category : Just a Moment

Very little conversation

Much as I love color, a shot like this works far better in black and white. Lets me focus on Tina’s form, the emotion she’s giving out in her pose. Situation like this, I basically just got out of the way and let her move, took a shot when I connected with the pose. Very little conversation, very little direction. Tina knew what she was doing, all I had to do was not fuck up my part.

Ihr Blick

Da liegt irgendwas in ihrem Blick, das mir den Atem nimmt. Ein Gefühl, ich schmecke es auf der Zunge, auf der Haut, ich rieche es. Spüre es. Wie das Klingen einer Stimmgabel, wenn der ursprüngliche Ton mit den Ohren längst nicht mehr wahrnehmbar, das Vibrieren der Gabel aber noch spürbar ist. So fühlt sich das an, was in ihrem Blick mitschwingt. Ein bisschen.

Der Brief

My Dear, Thank you for giving me the most amazing memories. My life growing up was so full because you were in it. Having your love and loving you was always just right. It made sense. You were my home. When I was with you I knew everything would be okay. You dried my tears for me when I was sad. You held my hand when we buried my friend. You made me laugh when the world seemed like it […]

Das hat sich nach Abschied angefühlt

Wie wir da stehen, der leuchtende Abendhimmel über uns. Nicht sicher, wann und wo wir uns wiedersehen werden. Blicke, die alles sagen sollen. Berührungen, die alles versprechen. Die leisen Zweifel nur kurz sichtbar, weil du die Füsse so seltsam drehst. Weil ich einmal zu oft, dir die eine Haarsträhne hinter dein linkes Ohr streiche.   Ich hoffe, dass es diese Abschiede für uns nicht mehr geben wird.   “Die Wirklichkeit ist das, was ihr fühlt, was ihr seht und hört, […]

I keep dreaming on

Wäre das Heute mir nicht so unendlich fremd und das Gestern so verdammt nah, gäbe es ein Morgen. Doch wohin mit Morgen, wenn es nebulös scheint, wenn es verwischt, vor dem ersten Grauen? Plötzlich ist ein Monat vergangen, ein weiterer und ich werde fast taub vom Ticken der Uhr, dieser scheusslich runden Scheibe, die weder Anfang noch Ende kennt. So ergeht es uns. Falls wir einander nicht mehr sehen, hören und fühlen können, woher wissen wir ob der Andere noch […]

Über der Stadt

Ich gehe spazieren. Kurve um Kurve geht es hinauf auf die Anhöhe über der Stadt. Laub verschiedenster Form und Farbe säumt den Weg. Ein wenig Nässe der letzten Tage liegt verstreut hier und dort in den schattigen Stellen. Ich mag es, wenn meine Füsse in die bunten Blätterhaufen eintauchen. Ich mag es, sie davon zu stossen. Es ist ein sonniger Novembertag. Der Wind bläst. Schritt für Schritt erklimme ich die Anhöhe, die sich Biegung für Biegung immer weiter nach oben […]

Warme Sachen, mit Liebe, oder so

Regen. Nebel, Kaffee, zu zweit sein. Gespräche, Blicke, Schatten, Bilder, je nach dem, auf was man steht und von wo aus man durchsieht. Wenn das Feuer umkippt, ist immer einer da, der es für uns wieder einsammelt. Zum Glück sind wir unbrennbar, sonst wären wir schon längst eine Geschichte im Wirrwarr der Zeit. Uns gefällt das, aufheben, hinstellen und Gesprächsfetzen sammeln. Ich schaue aus dem Fenster in den Herbst hinaus. Runter auf die Strasse und gegenüber läuft ein Fernseher.

Etwas ist da

Manchmal driften wir ganz weit auseinander. Und plötzlich spüre ich einem Ruck, als würdest du mich an dem seidenen Faden, der sich zwischen dir und mir spannt, zu dir heranziehen. Genau dann, wenn ich diese Dinge von dir lese, die warm und kribbelig in mir aufsteigen oder mich nachdenklich machen, weil es ist, als würde ich in einem Roman lesen, den mein Ich mir aus der Vergangenheit, Zukunft oder der Gegenwart schickt. Manchmal bist du so erschreckend ich. Ach ist […]

Sie standen sich still gegenüber

Warum ich dir nicht schreibe? Fragst du das?.   Du solltest raten, dass ich mich wohl befinde und zwar, ich habe eine Bekanntschaft gemacht, die mein Herz näher angeht.   Ich habe – ich weiss nicht.   Es war der herrlichste Sonnenaufgang. Sie fragte mich, ob ich nicht auch von der Partie sein wollte; ihretwegen sollte ich unbekümmert sein. „So lange ich diese Augen offen sehe“, sagte ich und sah sie fest an, „so lange hat’s keine Gefahr“. Und wir […]

War es ein Tag wie immer?

Immer wenn ich niedergeschlagen, traurig, einsam oder wütend bin, wenn ich das Gefühl habe, in einem Loch zu sitzen, wenn ich einen Schmerz spüre, der mir sagt, dass mir etwas fehlt, dann ist das ein sicherer Hinweis darauf, dass sich mein innerstes meldet. Es kann auch sein, dass ich mich überfordert oder ungerecht behandelt fühle, dass ich Angst habe, mir das aber nicht erklären kann. Mein innerstes zeigt mir gerade einen alten oder auch neuen Schmerz, der auf Verständnis, Beachtung, […]