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Category : Die Welt die uns gehört

Ich schliesse die Augen

Ich denke daran, wie es wäre, wenn ich meine Hand; ich konnte es hier im Zug sitzend förmlich spüren, wie ich dich dann hochheben, gegen die Wand presse… Ich mache „Hmmmmmm…“ und die ältere Dame mir gegenüber blickt irritiert zu mir herüber. Einen Augenblick zapple ich noch unruhig auf meinem Sitz herum, blicke auf die Uhr (Herrgott, noch über eine Stunde!) und halte es nicht mehr aus. Du hattest das Hotelzimmer organisiert. Du hattest mir die Adresse geschrieben und hinzugefügt, […]

Bei dir sein wollen

Bei dir sein wollen mitten aus dem was man tut weg sein wollen bei dir verschwunden sein nichts als bei dir näher als Hand an Hand enger als Mund an Mund bei dir sein wollen in dir zärtlich zu dir sein dich küssen von aussen und dich streicheln von innen so und so und auch anders und dich einatmen wollen immer nur einatmen wollen tiefer, tiefer und ohne Ausatmen trinken aber zwischendurch Abstand suchen um dich sehen zu können aus […]

Das richtige Wort

Nicht schlafen mit dir nein: Wachsein mit dir ist das Wort das die Küsse küssen kommt und das Streicheln streichelt und das Einatmen einatmet aus deinem Schoß und aus deinen Achselhöhlen in meinem Mund und aus meinem Haar zwischen deine Lippen und das uns Sprache gibt von dir für mich und von mir für dich eines dem anderen verständlicher als alles Wachsein mit dir das ist die endliche Nähe das Sichineinanderfügen der endlosen Hoffnungen durch das wir einander kennen Wachsein […]

Du streichelst meine Seele

Dafür lebe ich in diesem Moment, zu merken, da ist ein Mensch, der mich will. Nicht meinen Körper, um Spass zu haben, wogegen ja nichts zu sagen ist. Aber das ist dir nicht genug. Du streichelst mit deinen Fingern meine Seele, du küsst mit deinen Lippen meinen Verstand, du dringst ein in meinen Geist. Dein Lächeln, deine warmen Küsse lassen mich zerfliessen, nur deine Hände halten mich noch zusammen. Ich erwidere dein Lächeln, deine Augen reden in einem fort. Sie […]

Kein Grund zur Panik

So herrlich unentspannt tröpfelt das Leben vor sich hin und wir mit ihm. Ab und an trifft uns ein Papierflieger mitten ins Gesicht, das macht nichts, jedenfalls nichts kaputt aber sonst auch nicht viel. Wir sind herrlich entspannt, sagen die anderen, sagen wir uns immer wieder vorm Spiegel bis wir uns selbst glauben, ein wenig nur. Das reicht, um nicht durchzudrehen. Immerhin. Troztdem vermissen wir es, das gehalten werden, das halten dürfen, ein bisschen Wärme, auch ohne Kerzenflimmern und Backgroundmusik. […]

Die Welt die uns gehört

„Noch bin ich nicht fähig, nach diesem anderen Selbst zu greifen. Es ist Atem, der mich streichelt. Es sind Finger, in die ich mich nur zu gerne lege. Es sind Lippen, von denen ich gekostet werden will.“   „Im Moment als mein Bewusstsein das Ich formuliert, erkenne ich dich. Du bist es. Wärme breitet sich aus in mir beim Denken dieser drei Worte. Du berührst mich, nicht unbedacht, wie es eben geschieht, wenn man im selben Bett schläft. Du meinst […]