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Author Archives: umoll

Sonntagmorgenfrüh

Ich mag zum Samstagmorgen auch den Sonntagmorgen. Eigentlich. Statt wie sonst kann man einfach noch ein Weilchen länger liegen bleiben und seinen müden Gedanken nachhängen. Eigentlich also ein schöner Morgen. Nur komme ich heute nicht dazu, ihn auch wirklich zu geniessen. Schon die ganze Nacht habe ich kaum ein Auge zugebracht, lag die meiste Zeit nur wach da. Es ist aber auch einfach viel zu viel los bei mir! So viele Gedanken, die mich umtreiben. Und in eben diesem Gedankenwirrwarr […]

Very little conversation

Much as I love color, a shot like this works far better in black and white. Lets me focus on Tina’s form, the emotion she’s giving out in her pose. Situation like this, I basically just got out of the way and let her move, took a shot when I connected with the pose. Very little conversation, very little direction. Tina knew what she was doing, all I had to do was not fuck up my part.

Closer You Can Get

It’s a theory I’ve got, the closer you get, the more comfortable you are with your subject. Got your folks that always like to shoot from across the street, their subject unaware, unable to participate or even grant permission. Got your folks, like to get in real close. I’m one of those folks. I like the intimacy of it, like to be able to interact with my subject in that close space, make it a communication, a partnership. Yeah, I […]

vor der Nacht fürchten wir uns (II)

Zwischen Sehnsucht und Zuhause, zwischen meinen Laken und den Kaffeetassen auf dem Küchentisch, zwischen dir und mir und der Leichtigkeit unserer Gegensätze, dazwischen ist immer noch Platz für ein Lächeln. Grund genug, nichts zu fürchten, Grund genug, sich nicht den Kopf zu zerbrechen; vielleicht ist es ganz genau das, was mich dir nahe bringt.  

Is The Spring Coming?

Nach der Musik kommt die Nacht, nach der Nacht der Sonnenschein und du lächelst, weil dich jemand im Arm hält ohne Erwartungen und ohne Fragen. Nach der Musik kommt die Nacht, immer wieder, sie ist kalt wie deine Füsse auf dem Kies in diesen viel zu dünnen Schuhen und den viel zu leicht genommenen Küssen, du spürst dich nicht und dein Herz, es schlägt. Ja doch, nur wie lange schon, in diesem Takt, der nicht zur Musik passt oder vielleicht […]

Ein festgefrorener Augenblick

“Es gibt Augenblicke, in denen in unserem Leben Widrigkeiten auftauchen, die wir nicht verhindern konnen. Doch alles hat seinen Grund. Erst nachtraglich begreifen wir, warum es sie gegeben hat.” (Paulo Coelho)   In den vergangenen Tagen befand ich mich auf einer Reise. Ich traf alte Freunde und unter ihnen auch ein paar neue, darunter auch sie. Ich erinnere mich an ihre offenen Augen und ihre scharfe, klare Sprache. Ich sehe noch immer ihren Ausdruck, das, was sie mit mir tat, […]

Ich sollte doch

Das kalte Bett in der Sonne. Ein Streifen aus Licht und ein bisschen Staub. In den nächsten Stunden wird es schon nicht mehr gewesen sein, als diese eine Zeile. Ohne mich, ohne uns. Kein Zauber, keine Momente ohne Erklärungen, keine Teilchen von Kopf zu Kopf, ohne Materie. Warum sind wir so. Warum reicht manchmal ein verirrtes Wort. Und obwohl man es besser weiss. Oder doch nicht, sondern genau weil man es weiss. Wegschieben. Und andersherum, die Arme ausgebreitet, ohne Sieb […]

Ihr Blick

Da liegt irgendwas in ihrem Blick, das mir den Atem nimmt. Ein Gefühl, ich schmecke es auf der Zunge, auf der Haut, ich rieche es. Spüre es. Wie das Klingen einer Stimmgabel, wenn der ursprüngliche Ton mit den Ohren längst nicht mehr wahrnehmbar, das Vibrieren der Gabel aber noch spürbar ist. So fühlt sich das an, was in ihrem Blick mitschwingt. Ein bisschen.

Irgendwo

Ich kann mich noch ganz genau an diesen Tag erinnern. Daran, wie es gerochen hat. Dieses Gefühl im Bauch. Die Stadt war ganz ruhig und ich bin einfach immer weiter gelaufen. Vorbei an leeren Balkonen, am Ententeich und über die Brücke. Ein Blick zurück. Die Freiheit so gross. Der Blick so weit. Wie sehr du fehlst. Wir haben es nicht besser gewusst, den langen Rückweg nicht bedacht. Ein Teil von uns ist noch dort, ein Stück hier und den Rest […]

Kate

Hin und wieder spürte ich die Sonne auf der Haut, die sich aus den zerzausten Wolken befreite. Dazu den Wind und deine Worte. Was hast du zu mir gesagt? Was hast du mir erzählt? Wenn ich mich nur an alles erinnern könnte. In jener Zeit waren wir unsterblich. Das Leben erschien uns so lang. Ich spürte die Sonne und den Wind und deine Worte auf der Haut, und nichts anderes zählte.