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Author Archives: umoll

Before you, I was lost

My days were more of a formality than a gift, and I was questioning many of the core elements that are me. A lifelong optimist, I had begun to question hope. In case you don’t know, that was a very dark and seemingly dangerous place for me to be. The desire to sleep through the day so I could avoid the countless questions swirling in my brain was strong. I was ashamed of my inability to trudge through the down […]

Wichtig ist, nie beim Anfang zu beginnen

Ich werde dich suchen, hier, zwischen den Zeilen. Irgendwo zwischen zurechtgeschnittenen Worten und Bildern, irgendwo in den Glasfaserkabeln, im Fluchtpunkt einer Atempause. Kontrollgang des Blicks in die Ferne: Unser Wir zieht Fäden, die Wolken entlang. Jeder Vogelschatten, der mich streift, berichtet von deinen Brauen und Wimpern. Die Spuren von Entenfüssen im Fluss erzählen von deinem Lächeln. Der Duft frischer Pistazien muss mit deinem Nacken zu tun haben. Wenn ich mein Gesicht lang genug in die Stille halte, weiss ich, dass […]

Peter Matter.

Ein Name, der irgendwann im Sommer zu mir kam. Ein Name, den ich brauchte, weil ich meinen eigenen so leid war. Peter Matter gab nie klare Antworten; er war der Richtige für schiefe Metaphern. Er war attraktiv und er schrieb seinen Schmerz, seine Wut und all die anderen grossen Worte, die es eben brauchte, in die Welt hinaus, ganz egal, was diese Welt davon halten mochte, denn er wusste, dass er ohnehin nie dazu gehören würde. Dass er nur in […]

I knew I’d miss you

I knew I’d miss you. But the surprising thing is, you never leave me. I never forget a thing. Every kind of love, it seems, is the only one. It doesn’t happen twice. And I never expected that you could have a broken heart and love with it too, so much that it doesn’t seem broken at all. I know young people look at me and think my youth seems so far away, but it’s all around me, and you’re […]

If you can make a woman laugh

Warms my heart, watching someone just give themselves over to a big ol’ laugh. I have been called a funny guy, sometimes as compliment, sometimes as admonishment. But when taking somebody’s picture? Oh how it comes in handy. Subject’s too focused on how they’re looking? Make ’em laugh. Everyone’s a bit tense from maybe tough working conditions? Make ’em laugh. Make ’em laugh and you’ve got at least a few seconds of something your subject didn’t plan on. You’ve got […]

Irgendwo in der Nacht

Ich sitze im Zug. Vor der Abfahrt kommt der Kontrolleur vorbei und erkundigt sich, ob ich wirklich in diese hässliche Ortschaft fahren will. Ich empfinde diese kleine Geste in diesem Moment als grossartig, gebe ihm als Zeichen meiner Dankbarkeit meine Fahrkarte, er beisst zwei Löcher hinein und geht weg. Bleiben noch wir, sie und ich, und machen Portraits. Ich sage, sie müsse melancholisch aus dem Fenster schauen, schliesslich sässen wir jetzt in einem Zug, da mache man das so. Sie […]

Keep your patience, time is on your side

Ich gehe. Nein, ich bin schon lange weg, oder war nie da. Ich weiss es nicht. Aber nun lass ich dir doch ein paar Worte da. Zum Abschied, obwohl… ein echtes Adieu soll es noch nicht sein. Damals: Plötzlich hockte sie vor mir, stützte sich mit den Händen auf meinen Knien ab und war mir mit ihrem Gesicht so nahe, dass ich sie ansehen musste, ob ich wollte oder nicht. Sekundenbruchteile später spürte ich ihre Lippen auf meinen. Meine Arme […]

Immer wenn es regnet

Es reicht, sich zu kennen, es reicht, ein bisschen. Für ein Aneinanderfesthalten vielleicht. Für ein Lächeln innendrin und deine Hand und meine reicht es bestimmt, und darüber hinaus stellt man einfach keine Fragen, man lernt ja. Dinge zum Beispiel und Sequenzen und ein Mitternachtsrauschen in den Ohren. Wir landen punktgenau im N/Irgendwo, auch ohne Erinnerungen oder gerade deswegen. Losflattern, Absaufen, Auftauchen, Mitmischen, im Beieinander und knapp Aneinandervorbeischrammen, mit Salz von gestern auf den Wangen, kratz es nicht ab, nur an […]

Begegnungen

“Mit Gedanken ist es manchmal wie mit dem Nebel an einem See. Sie trüben im ersten Moment unsere Sicht bis sie sich in einem Moment der Stille zuerst in Klarheit verwandeln und dann in Luft auflösen.” (Nina Hrusa)     Wir wissen weder ein noch aus und bleiben einfach stehen deswegen. Das ist mithin die schlechteste Lösung, klar, aber alles ist unscharf um uns herum und das wollen wir einfach nicht recht verstehen momentan. Stattdessen halten wir uns aneinander fest […]

Stumm pulsiert es in mir

«Auf dem Arbeitsweg begegnete ich unserem Briefträger. Er sagte mir, Sue kommt mich am Samstag besuchen. Am liebsten würde ich ihn seinem Vorgesetzten melden, weil er Privatpost liest.» Ich warte darauf, dass die Gefühle aus mir herausbrechen, mich übermannen, vom Bauch in den Kopf oder sofort in die Finger fliessen, und aufs Papier, aber es passiert nicht. Sie macht eine Bemerkung. Und später schiebe ich mein Fahrrad neben ihr her und höre mich sagen, dass sie es doch bitte aussprechen […]