Ich will dich

Einfach so, den Verstand ausgeschaltet, den Körper auf Empfang, ohne Kompromisse, ohne Nachdenken. Ich will dir in halbgeschlossene Augen schauen, Augen die mich anflehen, nicht aufzuhören, deinen Körper zu erforschen, mit meinem Mund, mit meinen Händen, mit meiner Zunge.
Ich will spüren, wie dein Körper mir entgegenstrebt, zitternd, verschwitzt, fordernd, drängend.
Ich will dich schmecken, deine Lippen für mich öffnen, deinen Atem in mich aufnehmen, vergessen.
Ich will den Moment, deinen Kopf zurückgeworfen, wenn die Spannung dich zwingt, aufzustöhnen, kurz bevor dein Atem sich überschlägt, und du die Grenze übertrittst, den Punkt ohne Wiederkehr, unkontrolliert, dich selbst offenbarend.

 

Ich will dein Salz auf meinen Lippen, mit meiner Zunge kleine Kreise ziehen, Muskel um Muskel erforschen, auf deiner Haut lesen, deinen Rhythmus spüren.

 

Nichts, was ich lieber täte, als dich mitten im Satz zu stoppen, einfach meine Hände um deinen Hals zu legen, dich heranzuziehen, um dich zu küssen.

 

Ich will dich.

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