Was ich mit dir bin

Bei dir sein wollen
Mitten aus dem was man tut
weg sein wollen
bei dir verschwunden sein.
(Erich Fried)

Manchmal fürchte ich, du könntest nur in meinem Kopf existieren, könntest eines dieser Hirngespinste sein, die man eben so mit sich herum trägt wie Tagträume und Schutzschilder, manchmal fürchte ich mich, was zwischen uns passiert, ob nun tatsächlich oder vielleicht auch nur in meinen Gedanken, ich weiss das hin und wieder nicht zu sagen. Dann wieder ist dein Kuss so real und dein Lächeln und dein Geruch, der an mir hängt und den ich festhalten will mit Inbrunst und ein bisschen Wut, die vielmehr Angst ist, als sonst irgendetwas; dein Duft und dein Lächeln und deine Hände in meinem Nacken, ich will sagen: da gehören sie hin, genau da gehören sie hin, doch dann schlägt die Realität zu und holt mich auf den Boden der Tatsachen zurück, ins Hier und Jetzt – du nicht da, dein Lächeln in meinem Kopf und deine Hände weissgottwo, du nicht da, dein Lächeln in meinem Kopf und meine Gefühle weissgottwo, in einem Traum, durchgeschüttelt von Emotionen.

 

 

There is no pain you are receding
A distant ship smoke on the horizon.
You are only coming through in waves.
Your lips move but I can’t hear what you’re saying.
(Pink Floyd)

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