Ich liebe den Engel

Heute bin ich dir sehr nahe. Fühle mich herbei geholt in deine Welt. Kann deutlich dein Lachen hören, deine Stimme. Nun fühle ich mich im Hier und Jetzt geborgen. Ich kann deine Liebe spüren, deine Wärme und Energie in mich aufnehmen. Fühle mich in deinen Armen sicher und geborgen. Es sind die Arme eines Engels die mich gerade halten, mich wiegen und mir zu flüstern, ich bin bei dir.

Tränen des Glücks suchen sich einen Weg durch mein Gesicht. Eine starke Energie zieht nun durch meinen Körper, will mich auf den Weg bringen, um dich auf unserem gemeinsamen Weg zu begleiten. Ich lasse mich fallen, versinke in einen Mantel der Ewigkeit, als mich die Wellen der Liebe weit nach oben tragen. Nach oben in den Horizont, weiter zur Milchstrasse, bis an den Rand der Unendlichkeit.

 

Ich liess meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde gross:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloss.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, –
und er liess mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt…
(Rainer Maria Rilke)

 

Dieser Post ist inspiriert durch die wunderbaren Texte von Annina.

Das Bild ist aus der Reihe “Photo Painting”, ein Projekt mit Michael, dass mir grosse Freude bereitet.

 

Du:

“Es gibt Schicksalsbegegnungen, die passieren einfach. Wie die Bäume im Frühling, wenn sie erneut blühen. Die Natur weiss, was sie tun muss, um das Leben zu würdigen. Und es gibt Seelen, die wissen, wohin sie müssen, um Liebe zu vergeben, zu erfahren und gemeinsam zu erleben.”

 

Ich:

“Alles ist wie es ist und alles hat Sinn, dass es geschieht, wie es geschieht, auch wenn ich nicht immer in der Lage bin, die Sinnhaftigkeit zu erkennen. Insofern weiss ich, dass es nichts gibt, was keinen Sinn ergibt.”

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