Sei mein Engel für die Nacht

Das Zimmer ist dunkel, nur der flackernde Schein der beiden Kerzen durchdringt die hereinbrechende Schwärze der Nacht. Ich bin allein mit meinen Gedanken, allein mit meinen Gefühlen.
Nah ist die Erinnerung an letzte Nacht, als du bei mir warst.

Oder war es nur ein Traum?

“Berühr’ mich, bitte berühr’ mich”, die Worte sind in meinem Kopf, Du flüsterst sie mir ins Ohr, so dass dein Atem meinen Hals streift.

“Ganz langsam”, flüstere du wieder, “ich will von der Spannung in mir umspült werden wie von einer grossen Welle, so lange, bis ich glaube, ertrinken zu müssen”.

Mein Finger umfährt die Linie deiner Brust, ganz leicht nur.

“Hör’ nicht auf“.

 

Lass mich Deinen Atem spüren,
deine Lippen sanft berühren.
Deine Nähe lässt mich beben,
lass uns in den Himmel schweben.
Hast in mir die Glut entfacht,
sei mein Engel für die Nacht.

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