Ich verlange Dich

Wir nehmen einen grossen Anlauf, fallen und landen im kalten Wasser. Ich tauche ab, öffne meine Augen und sehe vielfarben buntes Dämmerlicht sich im Wasser brechen. Ich tauche auf und reisse meine Arme in die Höhe. Ich schreie laut. Du lachst. Es ist Freiheit. Es ist Leben. Ja, ja, ich lebe, ich lebe! Wir blödeln herum, tauchen unter, schwimmen umher, beobachten ein paar Enten. Nach einer Weile stehst du vor mir, ruhig und dein braunes Haar liegt nass auf deinen Brüsten. Ich lausche dem Rauschen des Wassers, das unsere Hüften umfliesst und weiterzieht. “Mir ist kalt”, sagst du. Die Sonne hat dich gülden gemalt, eingefärbt, so königlich und deine reine Haut glitzert bunte Farben. Ich trete auf dich zu. Ich will dich. Es ist Stille. Es ist nichts um uns und an uns ausser du und ich und wir.

You may also like

Leave a comment