Is there anybody in there?

Ich bin weit davon entfernt, mich erwachsen zu fühlen. Aber zum Jungsein, zum Austoben und Ausprobieren habe ich auch längst den Bezug verloren. Ich bin in einem Zwischenraum eingekapselt, taste die Wände von innen ab und finde weder den Ausgang noch einen Eingang. Ich wage keinen Schritt nach vorn und will nicht zurückblicken. Ich habe mir die Augen zugebunden in der Hoffnung, dass der nächste Blick ein Blick auf eine andere Welt sein wird.
Mir fällt es schwer zu begreifen, dass es so natürlich nicht ist, nicht sein kann.

Die andere Welt existiert,
wenn überhaupt, in mir selbst.

Ich muss sie ausgraben oder gar neu entstehen lassen.

“Hello
Is there anybody in there?
Just nod if you can hear me
Is there anyone at home?”

“Manche haben ihren Goethe-Moment, anderen geht bei Hölderlin das Herz auf, mein Leben wurde durch Pink Floyd ein anderes.
Denn.
Ich fühle mich schwerelos in diesen Klangwolken.”

 

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