Zusammen durch die Nacht II

Später, sie sass mit dem Rücken an einen Baum gelehnt und redete, legte ich aus einem plötzlichen Impuls heraus meinen Kopf in ihren Schoss. Ich sagte etwas, irgendwas. Es war nicht wichtig. Es war nur wichtig, einfach da zu sein.

Meine Hand an ihrem Arm, auf und ab, zarte Berührungen. Sie erzählte von Ängsten, von Sehnsucht; ich setzte mich auf und fand ihren Blick, diesen Blick aus unbeschreiblich schönen Augen. Noch nie habe ich mich so aufgehoben gefühlt.

Und als sie gehen musste, sträubte ich mich; sass trotzig auf diesem Fleckchen Erde und wollte nicht, dass die Zeit ohne sie weiterlief.

“Komm’ schon”,

sie stand vor mir, dann ging sie in die Hocke.

Sie lächelte.

Dann stolperte die Zeit.

“Ich dich auch”;
ein rascher Kuss auf meiner Wange, kurzentschlossen. Sie zog mich hoch, ein letzter Blick, und ich wusste, ich konnte nicht verloren gehen. Ihre Wärme wie ein Schutzschild, wie ein sanfter Kokon um mich gewebt. Sicherheit.

Die Sicherheit, zu jemandem zurückkehren zu können; Halt suchen zu können und ihn zu finden.
Das ist so schön.

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